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Tourismus-Chefin unzufrieden von der ITB zurückgekehrt

" Das Weserbergland muss sich besser darstellen"

Rinteln/Berlin (rd). Unzufrieden ist die Geschäftsführerin des Weserbergland Tou rismus e.V., Petra Wegener, von der Berliner Internationalen Tourismusbörse (ITB) zurückgekehrt. "Wenn wir von den Gästen und den Fachleuten der Reiseindustrie als professionelle Urlaubs- Desti na tion im Vergleich zu Nordsee, Harz und Heide wahrgenommen werden wollen, müssen wir uns auf der weltgrößten Fachmesse der Reisebranche auch repräsentativ darstellen", fordert sie. Es müsse das Ziel der Region sein, auf der nächsten ITB die Marke Weserbergland mit finanzieller Beteiligung möglichst vieler Orte darzustellen. Weil die Gemeinden in diesem Jahr kein Geld für die Weserbergland-Werbung auf der ITB geben wollten, war die Dachmarke auf dem Stand der TourismusMarketing Nie d ersachsen GmbH nur mit einem Fachbesuchertisch vertreten - und konnte anders als etwa Nordsee und Heide kein Rondell anmieten. "So werden wir nicht wahrge nom men", bedauert Wegener. Dabei gehe es für beteiligten Kommunen um einen Geldbetrag in nur dreistelliger Höhe. Selbst die Balearen treten in Berlin vereint auf - und nicht als Mallorca, Menorca oder Ibiza.

veröffentlicht am 14.03.2008 um 00:00 Uhr

Es gelte, das vielseitige Angebot des Weserberglandes in Reisekatalogen weiter auszubauen, um möglichst viele Menschen zu einem Aufenthalt in dieser Region zu animieren, sagt die Expertin. Rund 11 000 Aussteller ausüber 180 Ländern waren auf der ITB vertreten; 180 000 Besucher wurden gezählt. Auch hoher Besuch wurde am Niedersachsen-Stand begrüßt: Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) ließ sich über die touristischen Angebote der Regionen informieren. Auch sein Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) kam zum neu konzipierten Stand des Reiselandes Niedersachsen. Wegener berichtete dem Minister: "Das Weserbergland zählt mit rund 2,7 Millionen Übernachtungen zu einem Schwergewicht in Sachen Tourismus." Wie bereits im Jahre 2006, habe die Region auch 2007 rund zwei Prozent mehr Übernachtungen realisiert. Das bedeute eine Steigerung um rund 51 000Über nachtungen.



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