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Aktive Freizeitmöglichkeiten vom Schlauchboot-Rafting bis zu Germanen-Wettkämpfen

Das Weserbergland ist nichts für Stubenhocker

Weserbergland (fd). Das Weserbergland macht mobil: In der Sommersaison wartet die Region auf dem Wasser und im Wald mit einer ganzen Reihe von Angeboten für Aktive auf – vom Schlauchboot-Rafting bis zum Germanen-Wettkampf. Zu den klassischen Kanutouren auf der Weser bietet neuerdings das Bad Oeynhausener Unternehmen „Canoe Dreams“ eine originelle Alternative: Gruppen können fortan im Schlauchboot auf Rafting-Tour gehen. „Die Weser ist natürlich eigentlich kein klassischer Rafting-Fluss“, sagt Jörg Focke, Chef von „Canoe Dreams“, schmunzelnd.

veröffentlicht am 23.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.04.2010 um 15:12 Uhr

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Weserbergland (fd). Das Weserbergland macht mobil: In der Sommersaison wartet die Region auf dem Wasser und im Wald mit einer ganzen Reihe von Angeboten für Aktive auf – vom Schlauchboot-Rafting bis zum Germanen-Wettkampf.

Zu den klassischen Kanutouren auf der Weser bietet neuerdings das Bad Oeynhausener Unternehmen „Canoe Dreams“ eine originelle Alternative: Gruppen können fortan im Schlauchboot auf Rafting-Tour gehen. „Die Weser ist natürlich eigentlich kein klassischer Rafting-Fluss“, sagt Jörg Focke, Chef von „Canoe Dreams“, schmunzelnd. „Aber Besucher finden hier perfekte Bedingungen, um ein erstes Gefühl für das Rafting zu bekommen.“

Während beim Rafting auf Wildwasserflüssen in der Regel ein erfahrener Bootsführer benötigt wird, können die Schlauchboote auf der Weser auch von unerfahrenen Besuchern gesteuert werden. Auf Wunsch wird aber auch ein Tour-Guide gestellt. Bis zu zwölf Personen finden in den Schlauchbooten Platz. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.canoe-dreams.de.

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Zwar schon ein Jahr alt, aber immer noch romantisch ist der „Liebesbankweg in Silberborn. Der 2,5 Kilometer lange Weg durch den Hochsolling führt an sechs Bänken entlang, die jeweils symbolisch für einen Lebensabschnitt der Liebe stehen und zudem Panoramablicke über die Gebirgszüge bieten. Auf den Rückenlehnen der Liebesbänke sind Kunstmotive wie ein Herz, eine Rose, zwei Ringe, ein Hochzeitspaar oder ein Liebespaar eingeschnitzt. Besonders aufwendig gestaltet ist die Hochzeitspaar-Bank, die mit einem Rosenbogen als „Romantikwinkel“ eingerichtet wurde.

Unter dem Motto „Alte Liebe rostet nicht“ wird dazu passend neuerdings auch ein „romantisches Wochenende für Paare“ angeboten – Wanderung, Candle-Light-Dinner und Übernachtung in einem Landhotel inklusive. Weitere Auskünfte für Interessierte erteilt die Touristik-Information in Uslar unter der Telefonnummer 05571/92240.

Von Schlössern, Herrenhäusern und Gärten bis zu den Spuren von Wilhelm Busch führen die fünf thematischen Fahrrad-Routen durch das Schaumburger Land. Diese sind zwischen 25 und 87 Kilometer lang. Die 53 Kilometer lange „Fürstenroute“ folgt beispielsweise den Spuren von Grafen und Fürsten im Schaumburger Land und führt von Steinhude nach Minden. Im Verlauf dieser Route ist auch ein Abzweig zur Rundtour „Auf den Spuren von Wilhelm Busch“ möglich. Wilhelm Busch wurde 1932 in dem Dorf Wiedensahl geboren. Weitere Informationen unter www.schaumburgerland-tourismus.de.

Einen Germanen-Dreikampf mit Bogenschießen, Speerwerfen und Keulenweitwurf können Besucher in der Waldgaststätte Rübezahl in Höxter-Albaxen erleben. Der Wirt des rustikalen Restaurants tritt als Hermann der Cherusker auf und lässt die Besucher mit einem kurzweiligen Wettkampf die Varusschlacht nachspielen. Weitere Informationen unter der Internetadresse www.waldgaststaette-ruebezahl.de. Die eigenen Grenzen können Besucher schon bald im neuen Seilgarten „TreeRock“ im Hochsolling erkunden. Der Park befindet sich auf einem naturbelassenen Waldgrundstück. Ab Samstag, 8. Mai, dürfen sich Besucher auf die sechs Parcours des Abenteuerparks freuen. Die Kletterer steigen auf eine Plattform auf und überqueren in den unterschiedlichen Parcours 48 Elemente wie Balken, Brücken, Seilrutschen oder Lianen. Vor dem Klettern bekommen die Besucher eine professionelle Sicherheitsausrüstung und eine Einweisung. Dann geht es gut gesichert in wacklige Höhen. Sogar Kinder ab sechs Jahren können ohne aktive Begleitung in den Parcours, versichert Betreiber Christoph Brand. Er steht auch bereits hinter der Anlage „SeaTree“ am Steinhuder Meer. Nähere Informationen auf der Internetseite www.treerock.de.

In zwei Wochen eröffnet der Seilgarten „TreeRock“ im Hochsolling. Den Liebesbankenweg (u.) gibt es schon seit dem vergangenen Jahr.

Eine neue gesellige Alternative zur klassischen Kanutour: In ein Rafting-Boot passen bis zu zwölf Personen. Nach einer Einführung dürfen die sogar ohne Tour-Guide auf große Fahrt gehen.

Fotos: pr

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