weather-image
22°

Bewertung mit zweierlei Maß

Das stinkt!

Keine Gefahr für den Seeadler prognostizieren die Experten von Planet Energy. Doch eine Gefahr, behaupten die Naturschützer vom Nabu, da auch das kleinste Risiko noch zu berücksichtigen sei. Das mag man im Rahmen der Risikoabwägung für kleinlich halten, in diesem Fall aber für durchaus wichtig und richtig: Bei der Firma Planet Energy handelt es sich um ein Unternehmen von Greenpeace; jenen Umweltaktivisten, die etwa bei Schadstoffen in Lebensmitteln oder Gebrauchsgegenständen stets staatliche Grenzwerte für zu hoch halten und reduziert wissen möchten; jenen Aktivisten auch, die das noch so kleinste Risiko bei technischen Anlagen mit apokalyptischen Schreckensszenarien belegen.

veröffentlicht am 10.12.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 04.10.2016 um 16:13 Uhr

295699_0_org_270_008_4506972_ri_reinekingcb

Autor

Stefan Reineking Chefredakteur zur Autorenseite

Gerade eine solche Firma sollte nicht mit zweierlei Maß messen und berechtigte Bedenken des Nabu aufgrund eigener wirtschaftlicher Interessen in den Wind schießen. Es sei denn, bei Greenpeace hält man es mit dem römischen Kaiser, der anlässlich der Einführung einer Latrinensteuer den schönen Grundsatz prägte: Geld stinkt nicht. In diesem Fall aber doch – gewaltig!sr@szlz.de

KOMMENtAR



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?