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Die neue "Grotte" fügt sich harmonisch an / Bodenengern um eine Attraktion reicher

"Das schönste Buswartehäuschen der Welt"

Bodenengern (kdt). "Es ist nicht nur außergewöhnlich, dass sich die 320 Einwohner fast alle aktiv in die Dorfgemeinschaft einbringen, dieses kleine Fleckchen Erde im Auetal ist auch noch außergewöhnlich hübsch", so der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Auetal, Torben Sven Schmidt bei der Einweihung der Gro tte in Bodenengern.

veröffentlicht am 03.09.2008 um 00:00 Uhr

Fridjof Runge (3. von rechts) und die ehrenamtlichen Helfer der

Neben dem Buswartehäuschen, schon das allein ein sehenswertes aus Sandstein gehauenes Kunstwerk ist, entstand jetzt eine steinerne "Grotte", die die Häuser in Bodenengern symbolisiert und zudem Platz bietet für Rastsuchende oder zum gemütlichen Klönschnack. Rannenbergs Ortsvorsteher Heinrich Wente sieht in der von Künstlerhand geschaffenen Steinmauer den neuen "Dorfplatz" des Weilers Bodenengern. Dabei muss man wissen, dass am "Straßenzug" Bodenengern, der zu Rannenberg gehört, zehn Häuser und das Gut Bodenengern stehen. Steinmetz Fridjof Runge aus Antendorf hat es verstanden, das einst von Bildhauer Peter Lechelt geschaffene Buswartehäuschen mit dem "Wegzeichen" zu verbinden und als eine gestalterische Einheit darzustellen. Der Ortsvorsteher erinnerte bei der gemütlichen Feierstunde daran, dass vor über zehn Jahren Peter Lechelt, der damals noch auf Gut Bodenengern wohnte, die Idee zu dem Kunstwerk hatte und die Mitglieder der Dorfgemeinschaft ihn bei der Realisierung unterstützten. Schon damals war eine Erweiterung angedacht, die jetzt mithilfe von Fridjof Runge umgesetzt wurde. Eine Woche reine Arbeitszeit brauchte der Hobbykünstler, um mit Obernkirchener Sandstein und Feldsteinen das Bauwerk zu vollenden. An den Kosten von rund 1500 Euro haben sich die Dorfgemeinschaft und die Gemeinde Auetal beteiligt. Einige Mitglieder der Dofgemeinschaft aus Bodenengern haben zudem ehrenamtlich tatkräftig mit angepackt, um das Werk ins rechte Licht zu rücken. Als Torben Sven Schmidt zu Beginn der Veranstaltung eine Einwohnerin aus Bodenengern befragte, wie man den Platz bezeichnen könnte, erhielt er zur Antwort: "Sag doch einfach, wir sind das schönste Dorf der Welt mit dem schönsten Buswartehäuschen der Welt". Wer sich davon selbstüberzeugen möchte, sollte das verschwiegene Tal zwischen Gut Oelbergen und Rannenberg einmal besuchen.

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