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Genug Restmittel verfügbar / Jetzt Hofkammer der Auftraggeber / Bistro-Bau verzögert sich

Das Schloss hält am EWR-Konzept fest

Bückeburg (tw). Nachdem der "Erlebniswelt Renaissance" (EWR) nunmehr die Insolvenz droht (wir berichteten) will die Hofkammer jetzt versuchen, für den Standort Schloss Bückeburg so viel wie möglich vom Inszenierungs-Konzept zu retten. Das erklärte Alexander Perl auf Anfrage der Landes-Zeitung.

veröffentlicht am 12.09.2007 um 00:00 Uhr

Schlossverwalter Alexander Perl auf der Baustelle Bistro: Im Zug

Der Schlossverwalter nach Rücksprache mit Landrat Heinz Gerhard Schöttelndreier: "Es ist noch ein ,ordentlicher Anteil' an Restmitteln verfügbar. Damit kriegen wir die Kuh vom Eis, können ,Bückeburg' gemeinsam mit dem Landkreis fertig stellen." Auftraggeber für die (Rest-)Arbeiten im Gartensaal sei nun nicht mehr die EWR, die keine Aufträge mehr vergeben dürfe, sondern die Fürstliche Hofkammer. Perl: "Das EWR-Konzept für die Erlebnisführungen im Schloss war und ist gut. Wir werden versuchen, es notfalls alleine umzusetzen." Das gelte sowohl für die Idee, Besuchern am Modell die Baugeschichte des Schlosses zu veranschaulichen, als auch für die Multimedia-Inszenierungen zum Thema Fürst Ernst mittels E-Guider."Die 80 bis 100 E-Guider für Bückeburg sind bestellt. Ich gehe davon aus, dass sie geliefert werden", sagt der Schlossverwalter. Auch die Multimedia-Inszenierungen für Bückeburg sind nach EWR-Aussagen längst fertig und, anders als das im Zuge der m.a.k.-Insolvenz verschwundene Modell des Schlosses, auch noch vorhanden. Geschäftsführer Holger Rabe gestern: "Es besteht keine Gefahr, dass die Attraktionen zu Beginn der Touristen-Saison im Frühjahr 2008 auf Schloss Bückeburg nicht zur Verfügung stehen." Das Netzwerk sei installiert und getestet, funktioniere im Demo-Betrieb schon seit Wochen. Und in Sachen Schloss sei ein neues Modell in Auftrag gegeben worden. Allerdings: Im Zuge der EWR-Insolvenz wird es laut Perl beim Verlegen des Schlosseingangs sowie beim Bau von Bistro, Küche, Shop, Kassenzone und Toiletten zu Verzögerungen kommen; die mit diesen Tätigkeiten betrauten Arbeiter waren auch für die Erlebniswelt tätig.



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