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Geringe Besucherzahl deckt die Kosten nicht ab / Organisatoren vom TSV Ahnsen verdienen trotzdem Lob

Das Oktoberfest der Vereine steht vor dem Aus

Bad Eilsen/Ahnsen (sig). Sie hatten sich viel Mühe gegeben, die Organisatoren des Oktoberfestes der Vereine im Eilser Kursaal. Aber sie wurden nicht belohnt. Gekommen waren kaum 150 Besucher. Das wird dem Aufwand nicht gerecht, und das reicht nicht, um die Kosten zu decken. Manfred Winkelhake, Vorsitzende des federführenden TSV Ahnsen, hält eine Wiederholung für unwahrscheinlich.

veröffentlicht am 28.10.2006 um 00:00 Uhr

"Es ist angerichtet, bitte greifen Sie zu!". So lautet die Auffo

Mit dem Rückgriff auf eine in den Vorjahren angesammelte Rücklage wird man den Verlust wohl ausgleichen können. Aber zu einem neuen Wagnis im kommenden Jahr hat der Vorstand des TSV verständlicherweise keine Lust. Ahnser waren an den langen diagonal aufgestellten Tischen eher zu entdecken als Vertreter anderer Vereine. Auch die Schar der Kurgäste hielt sich in Grenzen. Ziehen Oktoberfeste im norddeutschen Tiefland nicht? Eigentlich gibt es genügend Beweise dafür, dass sich das so nicht sagen lässt. Im Bückeburger Schlosspark-Café zum Beispiel ist die Hütte an drei Tagen hintereinander voll. Über die Frage "Warum nicht bei uns?" werden sich die Veranstalter in Bad Eilsen kaum noch lange Gedanken machen. Sie hatten alles gut angerichtet. Daran lag es nicht. Der Saal war mit blau-weißen Wimpeln, Luftballons und Fahnen bayerische Brauereien geschmückt. Die "Alpencaballeros" bewiesen, dass sie gute Stimmungsmusik machen. Eine große Tanzfläche bot viel Platz zum Austoben des Bewegungsdranges. Und für Speisen und Getränke war auch reichlich gesorgt. Nicht zu vergessen: Die Preise waren zivil. Dafür hätte man beim Oktoberfest in München tiefer in die Tasche greifen müssen ...

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