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Äußerungen Richter Rohdes im Pressespiegel

"Das klingt wie ein schlechter Witz"

Bückeburg (rc). Wohl selten hat in den vergangenen Jahren ein Artikel unserer Zeitung solche Diskussionen ausgelöst und Leserbriefspalten gefüllt wie die Ansichten von Richter Peter Rohde über Familie und Ehe, über die Bestrafung von Ehebruch und die Rolle der Mutter, die bis zum zwölften Lebensjahr ihres Kindes zuhause bleiben und sich dort um ihr Kind kümmern soll.

veröffentlicht am 25.05.2007 um 00:00 Uhr

Auchüberregionale Medien griffen das Thema auf, der Rundfunk berichtete. So lief das Thema zwei Tage lang bei "Hit Antenne Radio" über den Äther, wurden verschiedenste Aspekte und Ansichten aufgegriffen. Bundesweit Beachtung fand Rohde in diversen Zeitungen. Ein Überblick: Bild-Zeitung: In ihrer bundesweiten Ausgabe stellte das Boulevard-Blatt ein Konterfei Rohdes neben die Schlagzeile "Dieser Richter will Ehebruch unter Strafe stellen". Und stellte zu Beginn der Schilderung des Sachverhalts fest: "Im letzten Jahrhundert wäre er wohl besser aufgehoben gewesen ..." "Ernsthaft" fordere Rohde die Bestrafung von Ehebruch. "Die Tageszeitung" (taz): "Der Fundi-Richter" betitelte das links-alternative Blatt seinen ausführlichen Artikel und fragt, ob er nicht doch private Meinung und Amtsausübung vermische. "Gnadenlose Ansichten des bibeltreuen Richters" hätten die Politik auf den Plan gerufen. Berliner Kurier: "Das klingt wie ein schlechter Witz: Dieser Richter will Ehebruch bestrafen" titelt das Boulevard-Blatt: "Es klingt wie ein schlechter Witz aus Kaisers Zeiten, aber Peter Rohde ist dieser Ansicht. Rohde ist Richter am Landgericht..." Morgenpost, Hamburg: Auch das in Hamburg erscheinende Boulevard-Blatt betitelt Rohdes Ansichten mit "Dieser Richter will Ehebruch bestrafen" und bezeichnet seine Begründung - dann würde es weniger Verbrechen geben - als "irre".



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