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500. Geburt dieses Jahres im Krankenhaus Bethel / Danela Lucca kommt vier Wochen zu früh

Das Jubiläumskind hat es ganz, ganz eilig

Bückeburg (mig). Das Jubiläumskind hatte es eilig: Mit einer Sturzgeburt hat die kleine Danela Lucca Hahne ihre Eltern und das gesamte Krankenhauspersonal überrascht. Mutter Gabi-Diana, die nach einer Voruntersuchung eigentlich wieder nach Hause fahren wollte, brachte das 500. Bethel-Kind in diesem Jahr viereinhalb Wochenzu früh auf die Welt.

veröffentlicht am 02.10.2007 um 00:00 Uhr

Chefarzt Dr. Momme Arfsten (v.l)., Schwester Kathrin Klinger, Mu

Diesen Tag wird Gabi-Diana Hahne sicher nicht so schnell vergessen. Eigentlich hatte sie nur kurz nach Bückeburg fahren wollen, um sich im Krankenhaus vorzustellen - die Entbindung war erst Ende Oktober errechnet. Doch dann kommt alles ganz anders: Während der Untersuchung stellt die Ärztin plötzlich fest, dass der Muttermund schon offen ist, die werdende Mutter wird sofort auf Station 3 verlegt. "Als ich gehört habe, dass es soweit ist, war ich schon etwas geschockt", sagt die Extenerin. Um Punkt 15.05 Uhr ist es offiziell: Die kleine Danela Lucca hat ihren Geburtstermin vorverlegt. Mit der schnellen Entbindung in der 35. Woche hat das Neugeborene aber nicht nur die Pläne der Eltern durcheinander gebracht. Probleme gab es bei der frühen Geburt glücklicherweise nicht - Danela Lucca bringt immerhin 2710 Gramm auf die Waage und ist 46 Zentimeter groß. "Gut, dass sie gerade im Krankenhaus war, als ihr die Sturzgeburt passiert ist", sagt Schwester Kathrin Klinger, die bei der Geburt ebenso wie Hebamme Simone Hartmann mitgeholfen hat. Mutter Gabi-Diana sieht's gelassen: "Mein Mädchen hat eben den Schalk im Nacken." Den Namen hat sich das Elternpaar übrigens im Internet ausgegoogelt. "Wenn es ein Junge geworden wäre, hätten wir Damien dazu genommen". Im Hinblick auf den runden Geburts-Tagüberraschte der flotte Durchmarsch auch das Krankenhauspersonal: "Nach der 499. Geburt hatten wir schon zwei Mütter ausgeguckt, die in den Wehen waren und gedacht, dass die das Rennen machen", sagt Schwester Kathrin. Trotz des 500. Jubiläums - einen Babyboom gibt es in Bückeburg nicht. "Wir hatten im vergangenen Jahr 750 Geburten im Jahr und sind jetzt etwa in diesem Mittel", sagt Chefarzt Dr. Momme Arfsten. Ganz erreichen wird man die Zahl am Ende des Jahres nicht, auch im Bundesdurchschnitt sind die Geburten rückläufig. Weil immer mehr Entbindungsstationen schließen müssen, so auch Rinteln, hat Bethel seine Kapazitäten erweitert; in einigen Monaten werden sogar Wassergeburten angeboten. Arfsten: "Außerdem ist zu allen Tages- und Nachtzeiten ein Facharzt vor Ort - wir punkten mit individueller Betreuung von Mutter und Kind sowie einer sehr guten Zusammenarbeit zwischen Kreißsaal und Wochenbettschwestern."

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  • Die Zwillinge Marie (r.) und Lukas mit Vater Dr. Uwe Fuchs waren Nr. 508 und 509.


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