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Einbruchsschutz geht alle an – Privathaushalte als auch Gewerbetreibende

Das ist ’ne ganz sichere Sache

Ob Gaststätten, Kioske, Lager- und Produktionshallen, Ladengeschäfte oder Handwerksbetriebe: Gewerbebetriebe sind beliebte Opfer von Einbrechern. 107 671 Fälle von Einbruchdiebstahl aus Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen sowie 56 794 Fälle von Diebstahl aus Warenhäusern, Verkaufsräumen, Selbstbedienungsläden und Kiosken verzeichnet die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik im Jahr 2008. Die Schadensbilanz belief sich auf mehr als 302 Millionen Euro.

veröffentlicht am 12.02.2010 um 07:54 Uhr

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Und das ist erst der Anfang, denn: Zahllose Privathaushalte sind ebenso betroffen. Da hilft nur: gegensteuern mit modernen Sicherheits-Features. Folgende Tipps gibt es zu beachten:

Bauen Sie mechanische Sicherungen ein. Voraussetzung dafür sind stabile Wände, Decken und Böden.

Bauen Sie zudem einbruchhemmende Türen und Fenster ein.

Sichern Sie Türen, Ganzglastüren, automatische Schiebetüranlagen, Durchgänge und (Schau-)fenster nachträglich durch Rollläden, die am besten innenseitig montiert werden.

Lassen Sie eine Alarmanlage durch qualifizierte Unternehmen einbauen. Sie erhalten bei den (Kriminal-)

Polizeilichen Beratungs stellen in vielen Bundes ländern eine Liste mit Ad ressen.

Lassen Sie eine Videoüberwachung installieren. Diese hat eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher und kann der Polizei wichtige Informationen für die Täterverfolgung liefern.

Kooperieren Sie mit einem qualifizierten Wach- und Sicherheitsunternehmen, das die Polizei frühzeitig alarmieren kann.

Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung. Licht ist aber kein Ersatz für technische Sicherungen.

Denken Sie zudem an feste Mauern oder Zäune, die als Barrieren wirken.

Die zunehmende Zahl misslungener Einbrüche weist auf die Wirksamkeit geeigneter Sicherheitsvorkehrungen hin: In nahezu einem Drittel aller Fälle gingen Einbrecher im vergangenen Jahr leer aus. Das bedeutet andersherum aber auch, dass immer noch zwei von drei Einbrüchen „erfolgreich“ sind. In der Broschüre „Schlechte Geschäfte für Einbrecher“ finden Interessierte deshalb hilfreiche Tipps, wie sie sich vor ungebetenen Besuchern schützen können.

Betroffen sind übrigens nicht nur abgelegene Gewerbegebiete „auf der grünen Wiese“ vor den Toren der Innenstadt oder unbewohnte, nachts menschenleere Büro- und Geschäftshäuser in den Innenstädten, sondern auch Objekte inmitten bewohnter Gebiete. Vor allem letztere sind häufig nur unzureichend gesichert. Meist haben es die Einbrecher auf Waren, Bargeld, Maschinen oder hochwertige Computer abgesehen. Daneben zerstören oder beschädigen sie häufig auch die Einrichtung oder wichtige Geschäftsunterlagen und -daten. Die Schäden solcher Einbrüche sind immens, Produktionsausfälle sind oft die Folge. Im Extremfall sogar die Insolvenz.

Dabei herrscht oft der Irrglaube, Sicherungen bringen sowieso nichts. Häufig sind Einbrecher keine gut ausgerüsteten Profis, sondern Gelegenheitstäter. Und für die bedeutet sichtbare Sicherungstechnik eine längere ‚Arbeitszeit’ und damit ein größeres Risiko, entdeckt zu werden.

Mehr Infos unter www.polizei-beratung.de

Gleich ist er drin… – Einbrecher halten sich nicht lange mit Kleinigkeiten auf. Wer verhindern will, dass sie sich wie die Axt im Walde benehmen, sollte moderne Sicherheitsfeatures einbauen und installieren.



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