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Etliche Tausend Besucher lassen es sich beim Gourmet-Treff "Bückeburg kocht über" gut gehen

"Das ist hier wirklich alles erste Sahne"

Bückeburg (bus). Das historische Zentrum Bückeburgs hat am Wochenende einmal mehr die wundersame Wandlung vom Markplatz in einen Delikatessen-Tempel erlebt. Bei der neunten Auflage des Gourmet-Treffs "Bückeburg kocht über" ließen es sich etliche Tausend aus Nah und Fern herbeigeströmte Besucher gut gehen. "Das ist hier wirklich sehr schmuck und alles erste Sahne", meinte eine Gästegruppe aus Minden. Als "gut bis sehr gut" stufte Ratskeller-Wirt Edgar Miller den Verlauf der drei Schlemmertage ein.

veröffentlicht am 04.08.2008 um 00:00 Uhr

Schalentiereüben auf Feinschmecker jeglichen Alters eine besonde

Gemeinsam mit Miller hatten Mirko Stjepanovic (Jetenburger Hof), Gerhard Ostermeier (Ambiente), Harald Strüwe (Große Klus), Dietmar Warmbrunn (Park-Café), Momir Todorovski (Brauhaus), Karl-Friedrich Kerkhoff-Schäfer (Schäferhof), und Dogan Ipek (Eiscafe Cortina) sowie mehr als einhundert Helfer eine Riesenportion kulinarischer Genüsse aufgetischt und eingeschenkt. Außer Speisen und Getränken stellten ein fülliges Unterhaltungsprogramm und eine stattlich bestückte Tombola (Bericht folgt) den Erfolg der Veranstaltung sicher. Um die von Stadtmarketingchef Sönke Lorenzen auf etwa 10 000 Portionen geschätzte Speisenflut an die Kundschaft zu bringen, waren jeweils 3 000 Teller und Bestecke geordert worden. 2 000 Gläser standen für die Durstigen bereit. Im Geviert der weißen Pagodenzelte und unter dem ausladenden Marktbrunnen-Zeltdach warteten 650 Stühle samt 150 Sitz- und 70 Stehtische auf die Feinschmecker. Dass es bei der logistischen Koordination gleichermaßen wie am Schnürchen lief wie an den Ausgabestationen, stellte für Ambiente-Wirt Gerhard Ostermeier keine besondere Überraschung dar. "Wenn wir beim neunten Mal nicht wüssten, wieder Organisationshase läuft, hätten wir unser Handwerk verfehlt", erklärte der Fachmann. Trotz erheblicher Unkenrufe aus der meteorologischen Abteilung gab es auch hinsichtlich des Wetters kaum etwas zu meckern. Am Freitagmorgen, als ein opulenter Schauer die Starkregentauglichkeit des Bückeburger "Wohnzimmers" auf Herz und Nieren überprüfte, hatte einem um die Konsistenz von Chili-Orangensalat, Beerencreme und Schaumburg-Lipper Zungenragout angst und bange werden können. "Der von Petrus servierte Schlamassel ist heute schon Schnee von Vorgestern", merkte Park-Café-Direktor Dietmar Warmbrunn am Sonntagabend unwidersprochen an. Recht hat der Mann.

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