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Jugendfeuerwehr aus südpolnischem Gdów zu Gast im Landkreis Schaumburg / Besuch im Steinzeichen

"Das ist eine ganz lebendige Partnerschaft"

Rinteln/Landkreis (crs). Wenn morgen in Bad Nenndorf die neue Städtepartnerschaft mit dem südpolnischen Gdów besiegelt wird, ist diese grenzübergreifende Verbindung ganz in der Nähe schon lebendig: Sei Sonnabend sind 39 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr aus Gdów mit ihren Betreuern zu Gast bei der Schaumburger Kreisjugendfeuerwehr.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 15:39 Uhr

Verständigung über Ländergrenzen hinweg: Sebastian aus dem südpo

"Wir pflegen diese deutsch-polnische Partnerschaft, Verständigung über Ländergrenzen hinweg ist uns sehr wichtig", erklärt Daniel Jakschik, der als stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart zum Organisationsteam gehört. Untergebracht sind die Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 18 Jahren im jbf-Centrum auf dem Bückeberg. Bei ihren zahlreichen Ausflügen in die Region haben sie auch das Steinzeichen kennen gelernt: Dessen Chef Josef Wärmer hat den Freizeitpark extra eine Stunde eher geöffnet, damit die polnischen Jugendlichen in aller Ruhe die Kletterwand erklimmen und mit Helmut Kollmeyer Fossilien gießen konnten. Höhepunkt und Abschluss des Aufenthalts wird die Teilnahme am 8. Internationalen Wettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr Schaumburg am Wochenende in Bad Nenndorf sein. Für die Verständigung sorgen dabei zwei Dolmetscher in den eigenen Reihen der Schaumburger Feuerwehr: Michal Wietrzycki (16) ist vor fünf Jahren mit seiner Familie nach Möllenbeck gekommen, Patryk Groszek (18) lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Rodenberg. "Das ist eine ganz lebendige Partnerschaft", freut sich Ekkehard Dürig, der den Austausch seit den Anfängen im Jahr 2000 begleitet. Und nennt nur ein einziges, winziges Manko: "So eine überragende Gastfreundschaft wie in Polen, das kriegen wir hier einfach nicht hin."

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