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Am besten jetzt die Fenster erneuern: Denn damit werden Energie und Kosten eingespart

Das ist doch glasklar: Die Fronten sind geklärt

Moderne Wärmedämm- verglasungen sind gefragter denn je: Laut einer im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführten Studie entfallen rund 25 Prozent der in Anspruch genommenen Kredite aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Bank auf die Fenstererneuerung.

veröffentlicht am 03.04.2009 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 06.04.2009 um 16:43 Uhr

Sehen nicht nur gut aus, sind es auch: Die neuen Fensterglasfron

Moderne Wärmedämmverglasungen sind gefragter denn je: Laut einer im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführten Studie entfallen rund 25 Prozent der in Anspruch genommenen Kredite aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Bank auf die Fenstererneuerung.

„Damit rangiert der Fensteraustausch nur knapp hinter der Außenwanddämmung, für die nach der Analyse 29 Prozent der Kredite aufgenommen werden, und noch vor der Heizungsmodernisierung mit rund 20 Prozent Kreditvolumen“, erklärt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas. Von den 2007 insgesamt seitens der KfW-Bank gewährten Krediten in Höhe von 1870 Millionen Euro entfallen damit rechnerisch rund 472 Millionen Euro auf das Fenstergewerbe.

Dieser Erfolg hat einen gewichtigen Grund: Fenster mit modernen Wärmedämmverglasungen besitzen ein erhebliches Energiesparpotenzial und sind alten Isolierverglasungen von vor 1995 haushoch überlegen. Das macht sie in Zeiten hoher Energiepreise besonders attraktiv. „Überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen Modernisierer, wenn sie Fenster mit einer Dreifach-Wärmedämmverglasung verwenden“, erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF). Aber auch die heute als Standard eingesetzten Zweifach-Wärmedämmverglasungen sparen viel Energie ein. Je kleiner hierbei der Wärmedurchgangs-Koeffizient (U-Wert), desto geringer fällt der Verlust von teurer Heizwärme aus.

Wer seine Fenster modernisiert, nützt aber nicht nur seinem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt, denn private Haushalte verbrauchen rund 75 Prozent der Energie für die Heizung. Wird in einem Einfamilienhaus mit 120 Quadratmetern Wohnfläche die alte Isolierverglasung gegen eine moderne Wärmedämmverglasung ausgetauscht, spart das jährlich mehrere hundert Euro. Und jeder Liter Öl, der weniger verbraucht wird, reduziert die CO2-Emission des Hauses um 2,7 Kilogramm.



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