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Das große Rennen zum Mond

Am 16. April 1972, also vor genau 38 Jahren, fand der vorletzte bemannte Flug zum Mond statt. Er war Teil des Weltraumprogramms der Amerikaner. Das Programm hieß Apollo-Programm, der Name stammt von dem alten griechischen Gott Apollo, der ein treffsicherer Bogenschütze war. Das Ziel war es, einen Menschen auf den Mond und heil wieder zur Erde zurückzubringen. Nach dem Ende des Apollo-Programms ist es ruhiger geworden um den Mond und den Weltraum.

veröffentlicht am 15.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 19.04.2010 um 14:16 Uhr

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Am 16. April 1972, also vor genau 38 Jahren, fand der vorletzte bemannte Flug zum Mond statt. Er war Teil des Weltraumprogramms der Amerikaner. Das Programm hieß Apollo-Programm, der Name stammt von dem alten griechischen Gott Apollo, der ein treffsicherer Bogenschütze war. Das Ziel war es, einen Menschen auf den Mond und heil wieder zur Erde zurückzubringen. Nach dem Ende des Apollo-Programms ist es ruhiger geworden um den Mond und den Weltraum. Weitere Mondflüge gab es nicht, sie waren einfach zu teuer. Nun hat Präsident Barack Obama aber entschieden, dass es doch wieder Flüge zum Mond und auch zum Mars gibt, allerdings nicht mehr mit eigenen Raumschiffen – das wäre zu teuer.

Die verschiedenen Apollo-Flüge in den Weltraum sind durchnummeriert von eins bis siebzehn, allerdings wurden zwei und drei ausgelassen. Die ersten waren noch keine Flüge mit Raumschiffen mit Astronauten als Mannschaft sondern nur Testflüge. Denn schließlich ist es sehr wichtig, dass auch alles so klappt, wie es soll, wenn man tatsächlich in den Weltraum fliegt. Die erste Landung von Menschen auf dem Mond war Apollo 11. Auch vor Apollo hat man eine Reihe von Tests unternommen. Es wurden zum Beispiel mehrere Sonden zum Mond geschickt, um ihn zu untersuchen. Manche sind auch nur um ihn herumgeflogen und haben Fotos gemacht. Doch warum wollte man überhaupt auf den Mond oder ins All fliegen? Dafür gibt es mehrere Gründe, einerseits ging es darum, möglichst viel über den Weltraum und den Mond zu erfahren. Andererseits gab es damals in den 60er Jahren einen Wettlauf ins All zwischen den USA und der Sowjetunion (das heutige Russland gehörte dazu). Jeder von beiden wollte unbedingt als Erster im All und auf dem Mond sein. Den Wettlauf ins All hat die Sowjetunion gewonnen, sie haben 1957 einen Satellit namens Sputnik 1 ins All geschossen. Die Amerikaner waren aber die Ersten, die auf dem Mond gelandet sind. Das war die Mission Apollo 11. Übrigens, bei all dem, was da so zum Mond geschickt wurde und bei den Mondlandungen dort zurückgelassen wurde, kommt einiges zusammen. Insgesamt befinden sich über 75 Objekte auf dem Mond. Es sind Sonden, die Treppen der Landekapseln der Astronauten, die Mondfahrzeuge, mit denen die Astronauten auf dem Mond herumgefahren sind, und auch eine Menge ungewöhnlicher Sachen. Zum Beispiel eine amerikanische Fahne, die bei der ersten Mondlandung aufgestellt wurde, Golfbälle und eine kleine Figur aus Aluminium.

Schritte auf dem Mond: Der amerikanische Astronaut Buzz Aldrin verlässt am 21. Juli 1969 die Landungskapsel. Foto: NASA

Apollo 11 startete 1969 – ihr Reiseziel: der Mond. Foto: N
  • Apollo 11 startete 1969 – ihr Reiseziel: der Mond. Foto: NASA

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