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NDR macht "alles neu!": Feuerwehrleuteüberraschen ihre Kameraden mit pfiffig renoviertem Aufenthaltsraum

"Das gibt's ja nicht!" - Feuerwehrchef ist sprachlos

Wiedenbrügge (to). Überraschung in Wiedenbrügge: Aus einem durchschnittlichen und wenig gemütlichen Aufenthaltsraum der Feuerwehr Wiedenbrügge-Schmalenbruch ist übers Wochenende ein heller, freundlicher, einladender und repräsentativer Raum geworden. Möglich gemacht haben das der NDR, das Produktionsteam der Sendung "Alles neu! - Die Einrichtungsprofis" und fünf in das Geheimnis eingeweihte Feuerwehrleute aus Wiedenbrügge. Sendetermin: irgendwann im Frühherbst.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 11:27 Uhr

Moderne Gestaltung bestimmt nun den Aufenthaltsraum.

Dunkle Möbel, kräftig nachgedunkelte Farben an Wänden und Decke, dazu eine Einrichtung aus längst vergangenen Jahrzehnten - ein ganz normaler Aufenthaltsraum eines ganz normalen Feuerwehrhauses eben, den die Feuerwehr Wiedenbrügge-Schmalenbruch nutzt, nicht hässlicher, nicht hübscher als die meistenanderen auch. Aber eben nicht besonders einladend. Das ist nun Geschichte. Kräftige Farben und pfiffige Einrichtungsideen bestimmen jetzt das Bild. Den Hintergrund der Sendung erklärt die Produktionsfirma knapp so: "Die Architektin Tatjana Sabljo (31, aus Hannover) und der Allround-Handwerker Frank ,Tüte' Tuinmann (bereits bekannt durch NDR Das! ,Tüte hilft' und das ,Gartenduell') sind ,die Einrichtungsprofis'. Die beiden bauen mit Hilfe von zwei zusätzlichen Handwerkern(Maler Frank Kapust und Tischler Oliver Brenzle) innerhalb von zwei Tagen öffentlich zugängliche Räume um, die sich in überwiegend privater Hand befinden." Einer der "Strippenzieher" dieser Aktion ist Andreas Vogt. Der Wiedenbrügger - Sicherheitsbeauftragter der Feuerwehr in seinem Heimatdorf - war der Ansprechpartner für das Produktionsteam. Nur wenige hat er in das Vorhaben eingeweiht. Vor allem "kosmetische Arbeiten" sollten den Raum verschönern, "wir verlegen keine neuen Leitungen, und es gibt keine neuen Wände",beschreibt Vogt den Gestaltungsrahmen. Schnell und doch gründlich haben die Handwerker die Ideen der hannoverschen Architektin umgesetzt. "Den Aufenthaltsraum zu renovieren, warüberfällig", erklärt Vogt, er "war altbacken". Ziel sei es gewesen, den Raum so zu gestalten, dass Aktive und Mitglieder der Kinderfeuerwehr - insgesamt 175 Mitglieder hat die Feuerwehr Wiedenbrügge-Schmalenbruch - sich dort wohlfühlen. Besondere Schwierigkeit bei diesem Unterfangen: Es sollteeine Überraschung für den Brandmeister und innerhalb von zwei Tagen fertig sein. Am Sonnabend haben Handwerker und die fünf Freiwilligen der Feuerwehr von 8 bis 22.30 Uhr gearbeitet und am Sonntag bereits um 8 Uhr wieder angefangen. Mit einem improvisierten Grillfest ist die Aktion am Sonntagabend zu Ende gegangen. Und die Überraschung war perfekt: "Das gibt's ja nicht." Detlef Wulf fehlten die Worte. Der Wiedenbrügger Feuerwehrchef war sprachlos: "Mein erster Gedanke: Das ist nicht unser Gerätehaus." Pläne, den Aufenthaltsraum des Gerätehauses zu renovieren, habe es schon seit langer Zeit gegeben. "Anfangen wollten wir schon vor fünf Jahren." Immer wieder war etwas dazwischen gekommen, zuletzt das Feuerwehrjubiläum im Juni. "So hätten wir es nicht gemacht", zollte Wulf den Handwerkern und Aktiven seiner Feuerwehr Respekt.

Die Mitglieder der Kinderfeuerwehr profitieren auch von der Akti
  • Die Mitglieder der Kinderfeuerwehr profitieren auch von der Aktion.
Sprachlos: Feuerwehrchef Detlef Wulf istüberrascht. Fotos: to
  • Sprachlos: Feuerwehrchef Detlef Wulf istüberrascht. Fotos: to
Erschöpft: Architektin Tatjana Sabljo und Andreas Vogt.
  • Erschöpft: Architektin Tatjana Sabljo und Andreas Vogt.


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