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VfL Bückeburg blickt in der Bezirksoberliga auf durchwachsene Saison zurück

Das Gastspiel von Ulf Netzeband endet mit dem siebten Tabellenplatz

Frauenfußball (pm). Eigentlich ist die Sache gut ausgegangen für den VfL Bückeburg. Nachdem das Team lange auch bange Blicke in Richtung Abstiegsplätze werfen musste, stand für die Elf von Trainer Ulf Netzeband am Ende ein versöhnlicher siebter Platz. "Damit kann man zufrieden sein", urteilte der Trainer, der eigentlich aber alles andere als zufrieden mit der Situation beim VfL war und deshalb den Klub nach nur einem Jahr wieder verließ.

veröffentlicht am 30.06.2008 um 00:00 Uhr

Carola Heinke (r.) wird dem VfL Bückeburg in der kommenden Saiso

"Ich bin euphorischer an die Sache herangegangen", erinnert er sich. Am Ende konnte er aber "nicht das erreichen, was ich mir vorgenommen hatte". Ausschlaggebend war die Personalsituation im VfL-Team. "Der Kader wurde von Woche zu Woche kleiner", beklagt Netzeband. Dabei hatte der Trainer zunächst gemeinsam mit Betreuer Gerhard Hävemeier unter großen Mühen eine Rückholaktion gestartet, mit der das Team überhaupt wieder bezirksoberligatauglich wurde. Carola Heinke, Indra Caselitz, Nicole Weber und Kathrin Bialata waren die wichtigsten Erfolge dieses Unterfangens. Dann setzte die Verletztenmisere ein, wegen der zunächst Libero Lena Spitzer, dann Indra Caselitz und Auswahlspielerin Pia Gellermann ausfielen. "Das konnten wir nicht kompensieren", sagt Netzeband. Vom Potenzial her sah er sein Team hinter den beiden Aufsteigern aus Hannover und Eintracht Hildesheim im vorderen Bereich der Tabelle. "Aufgrund der Trainingssituation und der verletzten Spielerinnen konnten wir aber nicht den Fußball spielen, den ich mir vorgestellt habe", sagt der Trainer, der mit dieser Situation zunehmend unzufrieden wurde. In der neuen Saison trainiert Ulf Netzeband den Aufsteiger SG Schamerloh in derselben Spielklasse. "Dazu haben sportliche Gründe den Ausschlag gegeben", sagt er. Dass der VfL die Klasse halten würde, war nicht immer ganz sicher. Erst Ende April konnte sich die Elf mit Siegen gegen die SG Hemmingen (4:3) und in Deinsen (4:0) vorentscheidend von den Fahrstuhlrängen entfernen. Bis zum letzten Spieltag blieb die untere Hälfte der Tabelle aber dicht zusammen. Die drei Teams, die sich erst am letzten Spieltag gerettet haben stehen punktgleich oder mit einem Zähler Rückstand hinter den Bückeburgerinnen. Für die kommende Saison gibt der VfL noch einige Rätsel auf. Der neue Trainer ist noch nicht gefunden. "Zunächst wurde eine interne Lösung gesucht", sagte Hävemeier, der als Macher im Frauenbereich auch noch drei Namen von Kandidaten außerhalb des Vereins auf dem Zettel hat. Dazu kommen Spielerinnen mit unbestimmter Zukunft. Carola Heinke hat ihren Abschied bereits angekündigt, andere scheinen noch unentschlossen. "Genaueres wissen wir am 1. Juli", sagt Gerhard Hävemeier.



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