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Präventionsarbeit: "Danke, dass Ihr Verantwortung übernehmt"

Das entscheidendes Quentchen

Obernkirchen (sig). Es war schon eine große Portion Stolz, die sich in den Mienen eines Quartetts widerspiegelte, das im Rektorzimmer des Obernkirchener Schulzentrums zusammen saß. Zufriedenheit über die innere Verfassung der Schule war der Grund, aber keine Selbstzufriedenheit. In Sachen Prävention ist das Schulzentrum Spitze im Schaumburger Land - und das ist eine vorzügliche Kopfnote für die Bewerbung als neue IGS.

veröffentlicht am 27.06.2008 um 00:00 Uhr

Polizeihauptkommissar Adolf Deterding, Beauftragter für Jugendsachen in der Polizei-Inspektion Nienburg-Schaumburg, ließ keinen Zweifel an dieser positiven Bewertung. Er ist von Anfang an dabei und kann sich noch gut daran erinnern, wie die ersten Busscouts im Sitzungssaal des früheren Obernkirchener Amtsgerichtes ihren Feinschliff erhielten. Kurze Zeit vorher war ein Schüler bei einem Unfall am Busbahnhof erheblich verletzt worden. Danach ging es darum, eine Wiederholung zu verhindern. Und das ist bis auf den heutigen Tag geglückt. Für die nötige Ordnung auf diesem Gelände zu sorgen, ist die Aufgabe der Busscouts. Zwölf neu ausgebildete "Nachwuchskräfte" erhielten jetzt in Gegenwart des Schulleiters und des Jugendexperten der Polizei eine Urkunde. Sie bestätigt ihnen den erfolgreichen Abschluss der Zusatzausbildung. Das allein aber macht die Vormachtstellung des Obernkirchener Schulzentrums in der Präventionsarbeit nicht aus. Dazu kommen noch die Streitschlichter und diejenigen Jungen und Mädchen, die Lehrkräfte bei der Aufsicht in den Pausen unterstützen. Sie sollen künftig Pausenbuddys heißen. Dieses gesamte Paket zeigt die nicht zu übersehende Sozialkompetenz der Obernkirchener Schule. Auf diesem Feld leisten Hanne Piel und Heide Bartels als die zuständigen Lehrkräfte vorbildliche Arbeit. Sie tragen wesentlich zum vorzeigenswerten Klima an der Schule bei. "Das merkt man daran, dass man nichts merkt", lautete die fast philosophische Feststellung des Rektors Torsten Reineke. Und weiter: "Ich habe noch nie eine Schule erlebt, wo sich so viele Schüler an diesen wichtigen Projekten beteiligen." Bei derÜbergabe der Urkunden dankte der Rektor für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Reineke: "Ihr seid ausgebildet worden, um Konflikte zu lösen. Das ist auch für Euer weiteres Leben wichtig. Es kann Euch ein entscheidendes Quentchen Vorsprung beim Einstieg ins Berufsleben bringen."



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