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Fürstenhochzeit und Bürgerschießen Ende August / 5. Kompanie und Prinzenrott aufgelöst / Bündelung der Werbung

Das Bürgerbataillon marschiert zu vielen Höhepunkten

Bückeburg (rc). Das Bürgerbataillon hat ein an Höhepunkten reiches Jahr vor sich: Fürstenhochzeit, der 80. Geburtstag von Fürstin Benita und natürlich das Bürgerschießen, das vom 29. August bis 3. September gefeiert wird. Bei allen Ereignissen ist das Bataillon gefordert, sei es mit Spalier stehen, Fackelzug undnatürlich die ganzen Auf- und Ausmärsche während des Bürgerschießens. Auf der Jahreshauptversammlung gab Stadtmajor Rolf Netzer einen Überblick , was von den Bürgerschützen erwartet wird.

veröffentlicht am 05.05.2007 um 00:00 Uhr

Ein arbeitsreiches Jahr wartet auf Stadtmajor Rolf Netzer (v.l.)

Bei der kirchlichen Trauung des Fürsten am Sonnabend, 30. Juni, sollen die Bürgerschützen vor der Stadtkirche Spalier stehen und mit kleiner Dienstuniform und Fahnen für ein schmuckes Bild sorgen. Abends gegen 23 Uhr - nach dem Hochzeitdiner - wird das Bürgerbataillon mit Fackeln und Musik des Blasorchesters Bückeburger Jäger sowie des Spielmannszuges des TSV Ahnsen dem Hochzeitspaar und seinen Gästen eine Hochzeitsserenade schenken, angelehnt an einen Zapfenstreich. Auch beim 80. Geburtstag von Fürstin Benita ist das Bataillon als Fackelträger gefordert. Das Bürgerschießen wird im üblichen Rahmen gefeiert. Auf dem Sabléplatz wird das Festzelt stehen, Festwirt ist wieder Carlo Kerkhoff-Schäfer. Beginn ist Mittwoch mit der Offiziersbestellung, es folgen Grünholen, Zapfenstreich, Kinder- und Seniorenfest, Rottfrühstücke, Ausmarsch und am Montag natürlich die Proklamation. Ansonsten kann das Bataillon auf ein durchwachsenes 2006 zurückblicken. Weil die 5. Kompanie, die der Jungen Bürger, weiterhin nur aus einer "Handvoll Männer" besteht, wird sie 2007 aufgelöst. Netzer: "Ich persönlich bedauere es, dass es hierzu kommen musste. Doch das Scheitern der ,Fünften' war schon vor sehr vielen Jahren programmiert und durch Nichts aufzuhalten." Um dennoch Nachwuchs zu rekrutieren, sollen nach den Vorstellungen von Schatzmeister Martin Brandt die Rotts und Kompanien bei Aktivitäten im Jugendbereich finanziell unterstützt werden. 1500 Euro stehen dafür jährlich bereit. Auch das "Prinzenrott" wurde Ende des Jahres mangels Masse aufgelöst. "Der Bereich um die Petzer Straße hat scheinbar kein Interesse an den Aktivitäten des Bataillons." Im Bereich der Schießpreiskommission gibt es ebenfalls Änderungen, nachdem es in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden war, Preise in genügender Qualität und Quantität zu erhalten. Die alte Kommission trat zurück, ein neuer Arbeitskreis wurde gegründet, der neben dem Besorgen der Preise vor allem die werblichen Aktivitäten und die Sponsorensuche bündeln und koordinieren soll. Absprachen zwischen Kompanien und Rotts sollen dafür sorgen, dass alles aus einem Guss erfolgt. Brandt: "Es wird keine Kannibalisierung der Rotts und Kompanien geben, die Einnahmen fließen auch ihnen zu." Bisher hatten viele oft ihr eigenes Süppchen gekocht.



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