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Das Beste kommt noch

Wer am Ende ist, braucht eine neue Perspektive. Gekämpft, gelitten, gezweifelt, gehofft zu haben und dann zu erleben, dass dennoch alles verloren scheint, der ist in einer verzweifelten Lage. Er braucht eine Sicht über den Augenschein der Umstände hinaus. Und diese Sicht gibt Jesus mit seinem Wort von seiner Heimkehr zu Vater in den Himmel seinen Weggefährten damals und zeitlos auch heute. Er sagt: "Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten." Jesus ist denen in den Himmel zum Vater vorausgegangen, die er später zu sich holen wird.

veröffentlicht am 12.05.2007 um 00:00 Uhr

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Autor:

Friedhelm Orlikowski

Als Jesus dieses Wort damals sprach, war er unmittelbar davor, am Kreuz auf Golgatha für die Schuld eines jeden Menschen sein Leben stellvertretend als Ausgleich für Sünde zu geben. Wenn Jesus hier sagt, dass er hingeht, Menschen eine ewige Stätte zu bereiten, dann wird daraus eine Aussicht, die mobilisiert. Das ist eine Hoffnung, die über das eigene Leben in die Ewigkeit hineinreicht. Das Beste kommt noch. Dann kann jeder nämlich darauf zählen, dass Jesus als der Auferstandene gerade ihm in der Herrlichkeit eine Stätte vorbereitet hat. Diese Perspektive wird Leben und Lebensweise bestimmen. Dankbarkeit, erwartungsvolle Gewissheit, Freude auf ein ewiges Leben in der Herrlichkeit mit Jesus Christus wird Antrieb und Auftrieb. Das kann der Schwere leidvoller Augenblicke die zerstörende Spitze abbrechen. Das haben damals seine persönlichen Weggefährten erlebt und können heute die erleben, die sich einreihen in die Schar der Nachfolger Jesu. Die Himmelfahrt Jesu wird zum Hoffnungsausblick aller, die diese Hoffnung für sich gelten lassen. Friedhelm Orlikowski ist Pastor der Stadtmissionsgemeinde Rinteln.



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