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Die Neuen im Rat: Jürgen Menke (52) will Straßenbauprojekte anschieben und ehrenamtliche Jugendarbeit fördern

"Das Auetal, so wie es ist, liegt mir sehr am Herzen"

Rehren (crs). Die günstigen Grundstückspreise waren es, die ihn vor acht Jahren ins Auetal gelockt haben. Und seither hat Jürgen Menke mit seiner Frau Maria und Sohn Heiko (20) die schöne Landschaft, die offenen Menschen so lieb gewonnen, dass er nirgendwo anders mehr leben mag. "Das Auetal, so wie es ist, liegt mir sehr am Herzen." Deswegen setzt er sich aktiv für seine Heimat ein: Nach dem ersten Anlauf vor fünf Jahren hat Menke bei der Kommunalwahl jetzt für die Wählergemeinschaft Auetal (WGA) den Sprung in den Gemeinderat geschafft.

veröffentlicht am 31.10.2006 um 00:00 Uhr

Vor acht Jahren ist Jürgen Menke aus Seelze nach Rehren gezogen.

Sein kommunalpolitisches Engagement ist für ihn nicht nur Herzensangelegenheit, sondern hat auch Vorbildfunktion. "Wenn wir Älteren uns nicht einbringen, wie sollen es dann die Jüngeren lernen?", ist der mit 52 Jahren noch gar nicht so viel Ältere überzeugt, dass man nicht nur in der Familie, sondern auch in der Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen sollte. "Nur gemeinsam können wir etwas verbessern, man darf die Hände nie in den Schoß legen." Bei der WGA fühlt er sich "sehr wohl und politisch zu Hause". Dass er dort gelandet ist, war aber eigentlich Zufall - denn die Partei seiner ersten Wahl hatte abgewunken: "Als ich vor einigen Jahren mal bei der SPD nachfragte, hieß es, wir haben schon genug Kandidaten..." Für die WGA wird Menke jetzt im Umwelt- und Bauausschuss mitarbeiten. "Da gibt es noch reichlich zu tun im Hinterland", will er in den kommenden fünf Jahren Straßenbauprojekte zum Beispiel in der Auestraße oder Schulstraße anschieben. "Unheimlich wichtig" ist ihm auch die Jugendarbeit. Für effektiver als einen eigenen Jugendpfleger hält er dabei den Rückhalt für die Vereine, auch finanziell: "Denn die machen hier bei uns im Auetal eine Super-Jugendarbeit." Das Ehrenamt ist ihm auch persönlich wichtig, vor allem die Feuerwehr. Schon an seinem früheren Wohnort Seelze war er Stadtsicherheitsbeauftragter, außerdem Kreisausbilder und Leiter eines Einsatzleitwagens in der Region Hannover. Daher war es für ihn keine Frage, dass er auch in Rehren sofort bei der Feuerwehr aktiv wurde,mittlerweile als stellvertretender Ortsbrandmeister. Außerdem ist Menke stellvertretender Schiedsmann für das Auetal: "Da haben wir schon so manche Schlacht geschlagen..." Das gilt wohl auch für seinen Beruf: Als Störungstechniker für Datenleitungen arbeitet Menke bei der Telekom, viel von zu Hause aus, oft ist er aber auch im Außendienst unterwegs: "Wenn es irgendwo brennt, bin ich da."

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