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Zentrale Einschulungsfeier für alle Erstklässler

"Das Alphabet - das kennen wir ja schon!"

Obernkirchen (sig). Bei jeder Einschulung werden Erinnerungen wach. Eltern und Großeltern fragen sich: Wie war das eigentlich bei uns? Und sie werden feststellen: Da hat sich einiges geändert im Laufe der Jahrzehnte. In den Gängen der Obernkirchener Grundschule bekam man in einer Kaffeepause häufig zu hören: "Bald wird die Einschulung wie eine Konfirmation gefeiert. Stimmenda noch die Verhältnisse?"

veröffentlicht am 04.09.2007 um 00:00 Uhr

Rektor Claus-Dieter Gnad heißt die neuen "Abc-Schützen" in der G

Auch nach der Feier im Forum war immer wieder das Bemühen zu spüren: Die eigenen Kinder oder Großkinder sollen es besser haben, als man es selbst erlebt hat. Der beteiligte Familienkreis ist deutlich größer, und häufig geht man auch gemeinsam Mittagessen außer Haus. Ein deutlicher Fortschritt aber ist: Die Zuckertüte besteht nicht mehr ausschließlich aus Schleckereien. Stattdessen enthält sie vermehrt ganz nützliche Dinge, die auf bestimmte Hobbys oder Begabungen der "Abc-Schützen" abziehen. Die diesjährige Einschulung in der Obernkirchener Grundschule bekam sogar einen historischen "Touch". Rektor Claus Dieter Gnad konnte nämlich erstmalig geschlossen alle aus dem Obernkirchener Raum stammenden 93 Erstklässler begrüßen. In Krainhagen wird kein Kind mehr eingeschult. Für das nächste Schuljahr kündigte er die Einführung der Ganztagsschule an, mit deren Vorbereitung begonnen worden ist. Bevor das von den größeren Schulkindern gestaltete Rahmenprogramm begann, informierte Gnad die Eltern und Kinder darüber, dass sich die Schule gerade bei den Abc-Schützen um eine intensive Verkehrserziehung bemüht. Mit Hilfe der "gelben Füße" und mit Unterstützung durch die Polizei sollen die Schulwege sicherer gemacht werden. Allgemeiner Eindruck: Da kommt eine recht wache Generation auf die Lehrkräfte zu. Bei der Frage nach dem Alphabet erklärten nahezu alle: "Das kennen wir schon!" Das Rahmenprogramm war weitgehend Sache der vierten Klassen. Da wurde gesungen, Xylophon gespielt und auch ein Sketch aufgeführt. Während die "Neuen" erstmalig ihre Klassenzimmer aufsuchten, wurden die Angehörigen mit Kaffee und Kuchen versorgt.



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