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SoVD Obernkirchen auf Reise durch Masuren und das nördliche Polen

Danzig, Zoppot, Stettin - und durch Pommerns wogende Kornfelder

Obernkirchen (rd). In diesem Jahr war der SoVD-Ortsverband Obernkirchen auf Reise durch Masuren und Nordpolen. Reiseleiterin war Marie-Luise Schmidt.

veröffentlicht am 02.07.2008 um 00:00 Uhr

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Mit dem polnischen Reiseleiter Christoph wurde zunächst die Altstadt von Posen besichtigt; anschließend ging es nach Thorn. In Sensburg waren die Obernkirchener fünf Nächte lang untergebracht. Von hier aus ging es am dritten Tag zur "Basilika Heiligelinde". Es folgte in Nikolaiken eine zweistündige Fahrt mit der "Weißen Flotte" auf dem Spirding-See. Auch einen Abstecher zur Wolfsschanze, der nach Ende des Krieges gesprengten riesigen Bunkeranlage im Waldgebiet von Rastenburg, unternahm die Gruppe. Am vierten Tag folgte eine Fahrt durch das riesige Waldgebiet der Johannisburger Heide. In Krutinnen, dem Dorf der Staker, gab es Gelegenheit, sich mit einem der flachen Booteüber den schönsten Teil des Flusses Kruttinna hinaufstaken zu lassen. Weiter ging es nach Eckertsdorf mit dem kleinen Philipponenkloster der "Altgläubigen der Russisch-Orthodoxen Kirche". Am fünften Tag führte die Reiseroute durch Bischofsburg, Geburtsort eines Mitreisenden, nach Allenstein. Auf dem Rückweg nach Sensburg wurde das im markanten Tudor-Stil aus Backstein erbaute Schloss Mirbach-Sorgfitten besucht. Weiteres Reiseziel war Danzig. Am historischen Oberländer-Kanal bestieg die Reisegruppe ein Schiff, um über vier "Rollberge" auf gegenläufigen Loren an Stahlseilen allein durch Wasserkraft gezogen zu werden. Weiter ging die Fahrt durch das Weichseltal, zur einzig erhaltenen Burg des Deutschen Ritterordens, der Marienburg am Ufer der Nogat. Mit Reiseleiter Christoph und einemörtlichen Stadtführer war Zoppot das nächste Ziel. Das Seebad hat seinen alten Glanz erhalten. Es folgte eine Stadtbesichtigung in Danzig - Goldenes Tor, Stockturm, Marienkirche, Frauengasse... Durch das Grüne Tor geht es über eine Brücke der Motlau, mit schönem Blick auf das Krantor.auch eine Bernsteinschleiferei wurde besucht. Von der Weichsel ging es abschließend nach Stettin zur Oder. Auf der Fahrt nach Stolp zeigte ein weiterer Mitreisender im Vorbeifahren sein Elternhaus. Weiter nach Köslin, an der Straße Pommerns wogende Kornfelder in unendlicher Weite. Nach der Stadtrundfahrt besuchten die Obernkirchener zum Abschluss der Polenreise noch die Hotelbar im 11. Stock mit herrlicher Aussicht auf die Stadt, um bei Happy Hour die letzten Zloty zu verprassen.



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