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Dank für die Arbeit im „Drittjob“

Landkreis. Beim Jahrestreffen der Umweltschutzeinheit der Feuerwehr (USE) hat Leiter Clemens Keich (Bild) sich noch einmal ausdrücklich bei allen beteiligten Brandschützern bedankt. Grund: Diese erledigten ihre Aufgaben bei der USE zumeist als „Drittjob“ neben dem Beruf und der Tätigkeit in ihrer jeweiligen Ortsfeuerwehr. Rund 80 Feuerwehrleute sind Keich zufolge in der USE aktiv. An Anschaffungen im Jahr 2013 hob Keich ein neues Dekontaminationszelt und ein luftgestütztes Einsatzzelt hervor. „Für die gute Ausstattung mit Gerät und persönlicher Ausrüstung“ dankte Keich unter anderem „den politisch Verantwortlichen im Kreistag“ und der Verwaltung. jcp/jcp

veröffentlicht am 12.02.2014 um 18:43 Uhr
aktualisiert am 28.02.2014 um 16:30 Uhr

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Für das Treffen hatten die Brandschützer Kerstin Haver vom Keisveterinäramt eingeladen. Haver gab einen Einblick in die Arbeit des Amtes mit besonderem Augenmerk auf den Bereichen, in denen „wir dringend ihre Hilfe benötigen“. Zur Veranschaulichung hatte sie unter anderem Bilder von einer toten Kuh mitgebracht, die im Hochwasser von Stendal trieb.

Die Kuh war an Milzbrand gestorben und musste von Feuerwehrleuten geborgen werden. Unbehagen spiegelte sich in den Gesichtern der Schaumburger Brandschützer, als Haver Aufnahmen von eitrigen Hautbläschen präsentierte, ausgelöst von Milzbrand. Diese Form von Milzbrand ist gerade in ländlichen Regionen ein Thema, weil sie häufig von Haus- und Wildtieren übertragen wird.

Ebenfalls relevant in bäuerlich geprägten Gegenden seien Themen wie Geflügel- und Schweinepest sowie Maul- und Klauenseuche. Vom Leid der Tiere ganz abgesehen: „Ein Ausbruch dieser Seuchen zieht massive wirtschaftliche Folgen nach sich“, erklärte Haver. Über Fleisch aus Ländern mit Fällen von Maul- und Klauseuchen etwa verhänge die EU ein Exportverbot.

Auch wenn die Folgen einer Ansteckung für den Menschen meist nur unangenehm, nicht aber tödlich seien, sollten Feuerwehrleute bei entsprechenden Einsätzen Atemmasken und Schutzanzüge tragen, so Haver. So verringere sich die Gefahr einer Ausbreitung.



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