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Kritik an Videoüberwachung und Sex-Anzeigen / "Braucht die Stadt dritten Telefonladen?"

Dank ans Personal im Rintelner Krankenhaus

Rinteln (ur). Mit Freude registriert Lore Meier aus Rinteln dieüberwiegend schöne weihnachtliche Dekoration der Rintelner Geschäfte. "Schade, dass ein früher führendes Kaffeehaus am Markt aus dieser Optik herausfällt und so wenig zur adventlichen Atmosphäre rund um den Marktplatz beiträgt. Das wirkt gerade jetzt recht liebl os."

veröffentlicht am 12.12.2007 um 00:00 Uhr

Dass hunderte Politiker zum Klimagipfel nach Bali geflogen sind,

Besorgt liest Walter Lindner in unserer Zeitungüber die Absichten, die Videoüberwachung des Bürgers zu intensivieren und den Einsatz von Richtmikrofonen und ähnlichen Kontrolltechniken zu genehmigen: "Da wird jetzt so schnell nach Verfassungsänderungen verlangt - dabei haben sich doch die Väter des Grundgesetzes nach den Erfahrungen mit einem diktatorischen System etwas dabei gedacht, als sie solche Maßnahmen durch die Verfassung unterbunden sehen wollten." Ernst Kesten teilt die Kritik im jüngsten "Blauen Montag" an allzu eindeutig formulierten Sex-Anzeigen in manchen Anzeigenblättern: "Jedes Kind kann an diesen Dreck rankommen und wird damit in aufdringlichster Weise konfrontiert. Darüber hinaus verletzt diese Pornografie ja auch das Gefühl für Scham und Anstand bei vielen erwachsenen Lesern." Bedanken möchte sich Dorothea Erdniß nicht nur beim Personal des Rintelner Kreiskrankenhauses, sondern auch bei dieser Zeitung, mit der die Krankenzimmer täglich beliefert werden: "Das stärkt ja doch die Verbindung zum Leben außerhalb des Krankenhauses." Für eventuelle Nachfragen: Frau Erdniß ist nach einem Unfall so weit wieder hergestellt, dass sie die Station dieser Tage verlassen kann. Gisela Witte aus Rinteln empfindet es als Hohn, wenn am Stadtrand ein Bettenhaus durch Ratsbeschluss "zum Schutz der Innenstadt" verhindert werden soll, während andererseits in der Innenstadt bereits ein halbes Dutzend Optiker existieren und jetzt auch noch eine Fielmann-Filiale dazukommen soll. "Genauso fragwürdig ist es, ob wir in der Fußgängerzone wirklich noch einen dritten Telefonladen brauchen, wenn jetzt die Telekom bei Rumke reingeht. Zur Attraktivität der Fußgängerstraße trägt das bestimmt nichts bei und insofern kommt bei dieser Entwicklung das Innenstadt-Gutachten viel zu spät", kritisiert die Rintelnerin. Angesichts der Debatte um den Klimaschutz empfindet es Gerda Meier aus Obernkirchen als grotesk, wenn viele hundert Politiker und Verwaltungsbeamte Tausende von Flugkilometern nach Bali reisen und damit die Erdatmosphäre zusätzlich belasten. "Da fragt man sich doch, warum auch der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel so etwas noch durch seine Teilnahme unterstützt!" Dieter Schneider aus Exten weist darauf hin, dass im Gegensatz zu unserer Vorschau die Annahme von Kompostiergut seit November nur noch am Sonnabend von 8 bis 14 Uhr erfolgt: "Der Freitagstermin gilt nicht in der kühleren Jahreszeit." Im Übrigen schlägt Schneider vor, die restlichen Schienenstränge an der Braasstraße zu beseitigen: "Die werden ja nun nicht mehr gebraucht, gefährden aber doch die Radfahrer, die dort lang fahren!" Anlässlich unserer Berichterstattung über das große Fest der Rintelner Kroaten in Engern erinnert Zoran Gaspar vom Restaurant "Croatia" daran, dass sein Herkunftsland nicht mehr zum Balkan zu rechnen ist, wie es im Artikel leichthin immer noch heißt: "Dafür haben die Kroaten nun wirklich lange genug gekämpft!"



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