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Jeder Einzelne hilft der Gemeinde und ist unverzichtbar

Dank an die Ehrenamtlichen

Hameln (gro). Über 500 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es in den diakonischen Einrichtungen des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont, von denen 85 der Einladung zum Ehrenamtstag in die Münsterkirche in Hameln im Rahmen der Woche der Diakonie folgten. Stellvertretend lobte Justus Conring für den Superintendenten Meyer die Anwesenden als große Stütze und unverzichtbare Hilfe der diakonischen Arbeit in vielen Einrichtungen. „Da, wo sie sind, ist Gemeinde. Sie leben Kirche.“

veröffentlicht am 15.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:21 Uhr

Vielfältig sei die Arbeit der Diakonie, so der Diakoniebeauftragte Gerold Lange-Kabitz und davon werde viel durch die Ehrenamtlichen bewältigt. „Sie warten nicht erst, dass die Leute in die Kirche kommen, sondern sie sind aufsuchende Kirche im besten Sinne.“ Familien würden unterstützt, damit Kinder zu ihrem Recht kämen. „Alte“ würden begleitet, für Suchtkranke seien die Ehrenamtlichen Ansprechpartner, würden sich mit beim Mittagstisch für Schulkinder engagieren, kümmerten sich im Senior-Schläger-Haus um obdachlose Menschen und vieles mehr. Die Helfer gehörten eher zu den Stillen, die kein Aufhebens um ihren Einsatz machten und dafür sage er, Lange-Kabitz, danke. Dank sprach er auch allen diakonischen Fachkräften aus, die mit dafür sorgten, dass der Knoten mit den ehrenamtlichen Helfern im hilfreichen Tau der Diakonie nicht reiße und an alle Ehenamtlichen: „Doch dazu gehört jetzt auch das andere: Bleiben sie ruhig kritisch, wenn in Zeiten knapper Kassen die öffentliche und kirchliche Hand das Ehrenamt hochjubelt. Sie sind nicht die Lückenfüller. Sie dürfen auch nein sagen. Sie dürfen abgeben, was ihnen allein zu schwer wird. Sie sind es nicht, die alles schaffen müssen.“ Das Resultat der Arbeit mit Ehrenamtlichen und Fachkräften in der Diakonie verglich Lange-Kabitz symbolisch mit einem Puzzle. Die Einzelteile, wie die Mitarbeiter, seien allein kaum sichtbar und als wichtig zu erkennen, aber zusammen als „großes Ganzes“ ergebe sich ein tolles und schönes Bild.



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