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Handwerker, Sparkasse Schaumburg und LBS stellen "Besser wohnen und (Energie) sparen" vor

Damit die wertvolle Energie nicht verpufft

Landkreis (bus). Knapp 90 Prozent der etwa 3,6 Millionen Wohngebäude in Niedersachsen sind älter als 15 Jahre. Die wenigsten von ihnen erfüllen die Anforderungen zeitgemäßer Energiestandards. Um dieses Potenzial systematisch zu erschließen und zu nutzen, haben Kreishandwerkerschaft Schaumburg, Sparkasse Schaumburg und die Bausparkasse LBS das Sonderprogramm "Besser wohnen und (Energie) sparen" gestartet. Zur Auftaktveranstaltung hatten die Organisatoren am Dienstag Vertreter von mehr als 500 einheimischen Handwerksbetrieben in den großen Saal des Bückeburger Rathauses eingeladen.

veröffentlicht am 22.02.2007 um 00:00 Uhr

Die Innungsobermeister Horst Frensel (v.l.), Volker Fischer und

Im Anschluss an die Begrüßung durch Kreishandwerksmeister Thomas Krömer und Sparkassendirektor Hans-Heinrich Hahne hörten die Besucher zwei Referate. Reiner Köditz, Regionaldirektor der LBS Nord sprach zur Materie "Chancen nutzen mit der Energie-Spar-Analyse der LBS"; Hans Espel, Hauptgeschäftsführer des Baugewerbeverbandes Niedersachsen trug "Aktuelles zur Bauwirtschaft in Niedersachsen" vor. Die aktuelle Auflage des mittlerweile sechsten Sonderprogramms greift als Schwerpunkt die Thematik "Energiesparen" auf. Zu Beginn der Serie hatte es geheißen "Jetzt geht's los". 2004 sollten alle Schaumburger "Schöner wohnen" und in den beiden zurückliegenden Jahren ging es darum, den "Wohn(t)raum" nicht länger nur zu träumen. Die Sparkasse bilanzierte während der bisherigen Aktionen rund 2400 Kreditanträge mit einem Volumen von zirka 35 Millionen Euro. "Das Gesamtauftragsvolumen für das heimische Handwerk lag aber mit Sicherheit weit höher", verdeutlichte Kreishandwerksmeister Thomas Krömer. An diese Erfolge solle 2007 angeknüpft werden. Krömer gab zu verstehen, dass die so genannte energetische Gebäudesanierung und -modernisierung mittlerweile ein Muss für jeden Hauseigentümer und Mieter darstellt. "Wir freuen uns, mit der Bausparkasse einen weiteren Partner für die Erreichung unserer Ziele gewonnen zu haben", sagte der Kreishandwerksmeister. Die Zusammenarbeit mit der LBS ermögliche den Veranstaltern, allen Schaumburger Haus- und Wohnungsbesitzern eine kostenlose Energiespar-Analyse anzubieten. Hahne erläuterte den diesjährigen Verzicht auf ein besondere Konditionen beinhaltendes Kreditkontingent mit den individuellen Wünschen der Kundschaft. Praktisch sei jede Finanzierungsform denkbar - vom zinsgünstigen Sparkassenkredit mit Einbindung öffentlicher Förderprogramme (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bis hin zum Bauspardarlehen der LBS mit langjähriger Zinssicherheit. "Worauf es ankommt", unterstrich der Sparkassendirektor, "ist eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung sowie die freie Wählbarkeit von Laufzeiten und Monatsraten." Die Auszahlung erfolge selbstverständlich zu einhundert Prozent, weitere Bearbeitungskosten fielen dabei nicht an. Köditz merkte an: " Mit der von uns und unseren Partnern initiierten Energiespar-Analyse bekommt der Kunde fundierte Aussagen über den Zustand seiner Wohnimmobilie." Voraussetzung sei, sich ein wenig Zeit zu nehmen und einige Fragen zum Haus und dessen spezifischen Eigenschaften zu beantworten. Der LSB-Experte: "Sobald Maßnahmen und Kosten abschließend besprochen worden sind, stehen die Berater der Sparkasse für das Finanzierungsgespräch zur Verfügung." Espel machte im Rahmen der Auftaktveranstaltung nicht nur Aktuelles sondern auch Hochaktuelles (siehe "Fakten") aus dem niedersächsischen Baugewerbe bekannt.

Etwa 90 Prozent der 3,6 Millionen niedersächsischen Wohngebäude
  • Etwa 90 Prozent der 3,6 Millionen niedersächsischen Wohngebäude erfüllen nicht die Anforderungen zeitgemäßer Energiestandards - was unterdessen dem schmucken Aussehen keinerlei Abbruch tut.


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