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Damit die Luft im Raum nicht dünne wird

Mit steigenden Heizölpreisen haben sich viele dazu entschlossen, ihre alten Fenster gegen neue, energiesparende Modelle zu tauschen. Nachteil der neuen wärmedämmenden Fenster: Sie sind völlig luftdicht. Regelmäßiges Lüften wird daher erst recht zur Pflicht. Und so geht’s richtig: Ständiges Kippen ist tabu. Denn dabei zieht sich der komplette Luftaustausch eines Raumes über zwei Stunden hin. Bei Stoß- oder Querlüften (Durchzug) dauert der Vorgang gerade einmal zwei bis fünf Minuten. Im Winter geht durch das Kippen außerdem viel Heizluft verloren. Also: Heizung aus und zwei bis drei Minuten Fenster und Türen auf. Auch im Winter. Grundsätzlich gilt: Die Häufigkeit des Lüftens steigt mit der im Raum verbrachten Zeit und der Anzahl der Personen darin. Besprechungsräume oder das Wohnzimmer sollten daher stündlich gelüftet werden. In Bad und Küche entsteht durch Duschen und Kochen außerdem Wasserdampf, der bei unzureichender Lüftung Schimmel verursachen kann. Abluftventilatoren oder im Fensterrahmen integrierte mechanische Lüfter sorgen hier für regelmäßiges Lüften rund um die Uhr. Die Wände bleiben trocken und das Raumklima gesund.

veröffentlicht am 12.09.2009 um 08:48 Uhr

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