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"Zukunftsinitiative Tourismus" stellt in Kleinenbremen Schaukästen auf

Damit Auswärtige künftig alles sofort finden

Kleinenbremen (ly). Dass Auswärtige ohne Orientierung in Kleinenbremen stehen, dürfte künftig nicht mehr passieren: Die "Zukunftsinitiative Tourismus" hat zwei Schaukästen aufgestellt, einen an der Ecke Sparkasse, den anderen neben dem Kiosk vorm Besucherbergwerk.

veröffentlicht am 22.09.2008 um 00:00 Uhr

Wegweiser: Friedrich Vogt vom Bezirksausschuss, Walter Caselitz

Touristen finden darin den vergrößerten Ausschnitt eines Stadtplans, Rad- und Wanderwege, die Adressen von neun Ferienwohnungen und drei Restaurants sowie 13 Sehenswürdigkeiten, darunter Mühlen, Backhäuser oder das Museum für Bergbau und Erdgeschichte. Als eines ihrer ersten Projekte hatte die wiederbelebte "Zukunftsinitiative Tourismus" Ende März beschlossen, Schaukästen im Dorf aufzustellen (wir berichten). Friedrich Vogt, Vorsitzender des Bezirksausschusses, sieht darin "ein weiteres Mosaiksteinchen in der Entwicklung zum Tourismus-Ort". An Attraktionen herrscht nämlich kein Mangel. Diese müssen nur bekannt(er) gemacht werden. Und nicht einmal alle Einheimischen wissen, wie viele Ferienwohnungen es in Kleinenbremen und Wülpke gibt. "Wir wollen auch in der Bevölkerung ein Bewusstsein schaffen, dass wir uns um Tourismus bemühen", so Vogt. Koordinator istThomas Sill, Tel. (0 57 22) 28 87 37. Um die Kartografie für die Schaukästen hat sich der Stadtmarketingverein "Idee pro Porta" gekümmert, namentlich Grafik-Designerin Thekla Leinemann. Zu den nächsten Projekten der Initiative gehört eine Tourismus-Börse. "Wer mit Fremdenverkehr zu tun hat, kann sich dort vorstellen", erklärt Walter Caselitz, Vorsitzender des Heimatvereins. Dies gelte auch für Anbieter aus der Umgebung.

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