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24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgrennen endet mit einem Totalschaden

Crash nach drei Stunden: "Eifelblitz" mit 200 km/h in die Leitplanken

Motorsport (peb). Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring endete für den Rintelner Dennis Rostek mit einer Riesenenttäuschung. Schon nach drei Stunden war das Rennen für das Team im "Eifelblitz" nach einem Unfall mit Totalschaden beendet.

veröffentlicht am 03.07.2006 um 00:00 Uhr

Der "Eifelblitz" nach dem Crash. Fotos: pr

Nach dem siebten Platz im Training ging das Team BMW Scheid Motorsport mit den Fahrern Christian Menzel, Oliver Kainz und Dennis Rostek sehr optimistisch an den Start: "Es ist schon ein Megagefühl vor fast 200.000 Zuschauern ein Autorennen zu fahren", freute sich Rostek auf seinen Einsatz. Startfahrer Christian Menzel steuerte den neuen BMW GTS schnell auf den fünften Platz. In einer gefestigten fünften Gesamtposition von 230 Startern übergab Menzel das Fahrzeug an Oliver Kainz. Wenige Minuten nach dem Wechsel dann der Crash: Der "Eifelblitz" wurde in einem der schnellsten Streckenabschnitte von einem langsameren und zur Überrundung anstehenden Fahrzeug übersehen, touchierte dieses und schlug mit über 200 km/h in die Streckenbegrenzung ein. Statt des erhofften und von der Konkurrenz erwarteten Platz auf dem Podium kam das Ende für das BMW-Scheid-Team schon nach knapp drei Stunden. Oliver Kainz hatte Glück im Unglück: Die Ärzte diagnostizierten gerissene Kreuzbänder und mehrere Prellungen. Dennis Rostek musste auf dem Bildschirm des Fernsehers in der Box tatenlos zusehen, wie sein Traum in Bruchteilen von Sekunden zu Ende ging.

Dennis Rostek wartete vergeblich auf seinen Einsatz.
  • Dennis Rostek wartete vergeblich auf seinen Einsatz.
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