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Landesfinale um die Mannschaftswertung / Adolfinum holt Bronze / Stade räumt ab

Crème de la Crème junger Schulschachspieler zu Gast

Bückeburg (bus). Bückeburg ist am Donnerstag Treffpunkt der Crème de la Crème der niedersächsischen Schulschachspieler gewesen. Mehr als 180 junge Denksportler kamen in den Sälen des Rathauses zusammen, um in zehn Wettkampfgruppen die Mannschaftslandesmeister zu ermitteln. Den Stellenwert der Veranstaltung unterstrich die Anwesenheit des Dezernenten der Landesschulbehörde, Klaus Hoyer. Erfreulich aus Bückeburger Sicht: Das in der Gruppe M4 antretende Team des Gymnasiums Adolfinum erkämpfte sich eine Bronzemedaille.

veröffentlicht am 24.03.2007 um 00:00 Uhr

40 Vierermannschaften ermitteln in zehn Wettkampfgruppen die Sch

"Das ist aller Ehren wert", lobte Betreuer Wolfgang Blum die Leistung von Janina Bargheer, Annika Rhode, Eleonora, Radke und Marie Louise Lauenroth. Das Quartett hatte sich erstmals für ein Landesfinale qualifiziert und gilt gewissermaßen als Aushängeschild der Schach-AG des Gymnasiums, in der Blum gemeinsam mit Hans Fabian 34 Mädchen und Jungen die Finessen des Denksports lehrt. Hoyer machte zu Beginn des gut vierstündigen Wettbewerbs auf die stetig steigende Akzeptanz des schulschachlichen Bereichs aufmerksam. Was sich nicht zuletzt in einer Aufstockung des entsprechenden Etats widerspiegele. Hoyer lobte das Engagement von Organisationschef Detlef Bielinski (Schulschachreferent der niedersächsischen Schachjugend) und Turnierleiter Eckhard Lüers (Landesschulschachbeauftragter des niedersächsischen Kultusministeriums). Dass das Duo sich selbst durch den überraschenden Witterungsumschwung nicht aus der Ruhe habe bringen lassen, beweise dessen Professionalität - das Turnier war wegen der verspätetenAnkunft einiger Teams später als ursprünglich vorgesehen begonnen worden. Bielinski und Lüers dankten Susanne Vogt (Volksbank in Schaumburg) und Bürgermeisterstellvertreter Peter Kohlmann für deren maßgebliche Unterstützung. Das Geldinstitut und die Stadt kamen für einen großen Teil der Kosten auf. Was - durch günstige Verpflegungspreise und Präsente auf Teilnehmerseite sowie durch die Einsparung der Saalmiete auf der Seite der Veranstalter - für ringsum zufriedene Mienen sorgte. Und voraussichtlich auch dafür, dass die ehemalige Residenzstadt im kommenden Jahr erneut Austragungsort der Meisterschaft sein wird. Schachsportlich zog einmal mehr das Athenaeum Stade die meisten anerkennenden Blicke auf sich. Die Stader Gymnasiasten hatten in den vorgeschalteten Ausscheidungswettbewerben in allen für sie möglichen Klassen eine Teilnahmeberechtigung erworben. Sie gingen mit gleich drei Meistertiteln auf die Heimreise. Die Gruppensieger im einzelnen: Gruppe 1: Leibnizschule Hannover, Gruppe 2: Athenaeum Stade, Gruppe 3: Athenaeum Stade, Gruppe 4: Humboldtschule Hannover, Gruppe M1: Burg-Gymnasium Bad Bentheim, Gruppe M2: Gymnasium Carolinum Osnabrück, Gruppe M3: Gymnasium Nordhorn, Gruppe M4:Athenaeum Stade, Gruppe R/H (Real- und Hauptschulen): Haupt- und Realschule Hollenstedt, Gruppe G (Grundschulen): Grundschule St. Martin Hagen. "Die Mädchen vom Adolfinum haben heute eine sehr gute Figur abgegeben", meinte Cheforganisator Bielinski mit Blick auf die Leistungsstärke der Gruppe M4. Vielleicht die eine oder andere zuviel, fügte eine aus Stade stammende Scherzkeksin schmunzelnd hinzu.

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