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"Point of no Return": Nenndorfer Musiker spielt mit neuer Band nun eigene Kompositionen

Comeback: Jo Göbel meldet sich zurück

Haste (oke). Zwei Jahre lang hat sich Jo Göbel eine Auszeit vom Bandleben genommen und sich voll auf seine Musikschule in Haste konzentriert. Die Zeit des Wartens hat sich nach seinen Worten gelohnt. Im September feiert der Nenndorfer sein Comeback. Der Name seiner Band ist Programm: "Point of no Return" (ab diesem Punkt gibt es kein zurück) heißt sie und spielt selbstkomponierte Stücke.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:48 Uhr

Zurück im Schaumburger Musikgeschäft: Jo Göbel (2. v.l.) hat sic

Sein Enthusiasmus klingt durch, die Freude steht ihm ins Gesicht geschrieben. "Ich habe mir einen kleinen Traum erfüllt", erläutert Jo Göbel die Idee hinter dem neuen Projekt. Nachdem er mehr als 20 Jahre lang mit seiner damaligen Band "Extra Dry" erfolgreich vor allem die Musik der Stars gecovert hatte, will der Betreiber einer Musikschule nun endlich eigene Kompositionen vertonen. Da sein Betrieb inzwischen gut aufgestellt ist, könne er es sich leisten, ein neues Bandprojekt anzugehen, so Göbel. Was ihm fehlte, war nur noch eine Band, die für seine Stücke auch die nötige instrumentelle Bandbreite mitbrachte. Mit seinem Sohn Julian hatte er bereits den ersten Kollegen gefunden. Während Göbel Gitarre und Gesang beisteuert, übernimmt Julian das Keyboard. Barbara Bush und Conny Pittelkow, mit denen Göbel schon seit Längerem arbeitet, sind als Background-Sängerinnen mit dabei. Besonders stolz ist der Bandleader darauf, Steffen Fiedler für das neue Projekt gewonnen zu haben. Er beherrscht die schwer zu spielende Pedal-Steel-Gitarre und ermöglicht es der Gruppe, neue und ungewohnte Klänge in ihre Stücke zu integrieren. "Es gibt nicht viele in Norddeutschland, die so perfekt auf der Pedal-Steel spielen können", lobt Göbel. Ihn unterstützt Tim Lengsfeld, der ebenfalls Gitarre spielt. Komplettiert wird die achtköpfige Band durch Peter und Ralf Teuteberg, die Bass und Schlagzeug einbringen. "Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig auf dem Gesang", erklärt Göbel hinsichtlich der vier Sänger, die der Band zu Verfügung stehen. Stilistisch ist die Musik von "Point of no Return" nur schwer einzuordnen. Die vielen Countryelemente bilden den Grundstock der eingängigen Musik, allerdings finden sich auch Rock- und Popakzente in den einzelnen Stücken. Sowohl die Musikauswahl, als auch die Besetzung der Band erwiesen sich laut Göbel als Glücksfall. Mit einer Altersspanne von 16 bis 56 Jahren sei die Gruppe ebenso breit gefächert wie das Publikum, das sie erreichen wollen. "Wir möchten Oma, Sohn und Enkel vor die Bühne bringen. Die Musik soll allen gefallen", sagt Göbel. Dieser Spagat scheint ihm gelungen zu sein. Eine Demo-CD, die einem gemischten Publikum bereits vorab vorgespielt wurde, brachte laut dem Bandleader 95-prozentige Zustimmung. Nachdem dieÜbungs- und Einspielungsphase jetzt so gut wie vorüber ist, nehmen die Bandmitglieder im September die nächste Etappe in Angriff, um sich in der Region zu etablieren. Start ihrer Tour ist am 10. September im "Locomotive" in Bad Nenndorf, wo sie zum ersten Mal das gesamte Programm vorstellen werden. Parallel dazu sollen die CD und sogar ein Videoclip veröffentlicht werden, die Göbel zusammen mit seinem dänischen Partner Sten Lindegaart in ihrem neuen Musikverlag MS Network vertreiben wollen. Der Vorverkauf für den Auftritt beginnt am 1. September.

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