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Neuer Ausschuss steckt sein Terrain ab

Coca-Cola wie Casala

Stadthagen (jl). Sehr ausführlich hat der neu gebildete Ratsausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur in seiner ersten Sitzung erörtert, welche Themen er anpacken will und wie sein Selbstverständnis sein soll. Letzteres kommt nach den unwidersprochenen Darlegungen vom Vorsitzenden Burkhard Balz (CDU) einer Schnittstelle für die drei im Ausschussnamen genannten Bereichen gleich.

veröffentlicht am 07.02.2007 um 00:00 Uhr

Nach seinen Worten sollte sich das Ratsgremium als "zentraler (Anlauf-) Punkt" aller in der Wirtschaft, im Tourismus und in der Kultur Tätigen verstehen. Das macht es für den CDU-Politiker zwingend, dass der Ausschuss nicht nur im Rathaus tagt, sondern "auf die Beteiligten zugehen muss". Im Übrigen gelte es, die "vitalen Interessen unserer Stadt zu vertreten und nicht Parteipolitik". Für Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) sollte der Ausschuss sich um "Standortqualität, Beschäftigungssicherung, Arbeitsplatzbeschaffung sowie Immobilien- und Flächenmanagement" kümmern - und dies zusammen mit anderen Agierenden in der Kreisstadt. Zum Komplex Immobilien und Flächen nannte der Bürgermeister die Beispiele Alcatel-Gelände, Einzelhandel und "jetzt auch Coca Cola". Im Bereich Tourismus gebe es außer der Erlebniswelt Renaissance (EWR) viele Einzelmaßnahmen anzupacken. Bei der Kultur, wo Stadthagen "sehr viele Akzente" habe, gelte es, über Verbesserungennachzudenken. Lothar Biege (FDP) möchte den Bereich Tourismus "nicht auf EWR begrenzen". Kultur und Tourismus dürften auf keinen Fall zu "Anhängseln" von Wirtschaft werden, warf Balz in die Debatte. Ernst Lenk (Grüne) regte an, beim Coca-Cola-Gelände ähnliche Wege zu gehen wie Lauenau beim ehemaligen Casala-Gelände.



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