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Temperamentvoll: "Rhythm of Life" gibt beeindruckendes Jahreskonzert in der Stadtkirche

Christliche Botschaften, die mitreißen

Bückeburg. Mit einer der Höhepunkte seiner Auftritte war für Imke Röders rührigen Gospelchor "Rhythm of Life" das Jahreskonzert in der Stadtkirche. Zum sehr erfreulichen Ereignis reifte die schwungvolle Veranstaltung aber auch für die Zuhörer im dicht besetzten Gotteshaus. Denn dort machte sich schnell Jubel breit.

veröffentlicht am 23.09.2008 um 00:00 Uhr

Autor:

Dietlind Beinßen

Die von ihrer temperamentvollen Leiterin Imke Röder gut vorbereiteten Vokalisten waren durch die Bank mit Eifer, rhythmischer Bewegung und kräftigen Stimmen bei der Sache. Sie sorgten durch Spirituals, Gospels, Weisen aus Südafrika und sogar schattierungsreichen Vorführungen aus dem Musical-Hit des vergangenen Jahres, "Children of Eden", für vielfältige und lebendige Darbietungen. Markus Haupt (Klavier), Tobias Haupt (E-Bass) und Aljoscha Rauch (Schlagzeug und Percussion) vermittelten ihren singenden, tanzenden und klatschenden Kollegen obendrein den nötigen instrumentalen Drive. Inspirierter lässt sich die christliche Botschaft kaum verkaufen. Bei aller spürbaren Begeisterung des vorwiegend weiblichen Ensembles brannte aber an keiner Stelle die Sicherung durch, denn das Team las die richtige Deutung exakt aus den vom ganzen Körper ausgehenden Anweisungen Imke Röders ab. Häufig von der choreigenen Solistengarde unterstützt, erklangen im ersten Teil beliebte Titel wie "Ride the Chariot" (Einzug), He´s got the whole world", "Free at Last" "Hail Holy Queen" (aus dem Film "Sister Act I") oder "I will follow him", um nur einige Stücke aufzuzählen. Das nötige Gefühl und die innere Anteilnahme spielten in jedem Beitrag sicht- und vernehmbar mit. Die geschickt zusammengestellten Arrangements muteten dadurch ohrenschmeichelnd aufgepeppt an und verfehlten ihre Wirkung nicht. Der Abend lebte natürlich auch vom Wiedererkennungswert der Melodien. Eine Mischung, die viel Gefühl transportierte, waren nach der Pause Klangbeispiele aus "Children of Eden". Die Charaktere wurden in den schwungvollen Choreographien sowie Einzel- und Gesamtvorträgen mitvollziehbar angesprochen. Imke Röders konditionsstarke Gemeinschaft lieferte auf diese Weise eine engagierte Show, die viel fürs Auge und Ohr bot und an der Jürgen Lindemann (Tontechnik) und André Märtens (Lichttechnik) gehörigen Anteil hatten. In der Reihe ihrer zahlreichen Erarbeitungen ließ die bewegungsfreudige Gruppe die immer wieder gern gehörten Titel "Coming Home", "Jesus, gib uns Menschen deinen Frieden" sowie das "Halleluya" nicht fehlen. Das Konzert schloss mit tüchtigem Applaus und Standing Ovations, die zwei Zugaben nach sich zogen.

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