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Kantorei bietet Jazz und Pop in der Stadtkirche

Chor "JPS" und Bläserkreis sorgen für swingende Laune

Bückeburg. Einen Nachmittag in Swinglaune konnten all jene erleben, die sich am Sonntag auf den Weg zur Stadtkirche gemacht hatten. In den ehrwürdigen Mauern erfreuten nämlich Kantor Siebelt Meiers neu gegründeter Kammerchor "JPS" und der Bläserkreis mit einer anregenden Mixtur von neueren Werken aus dem Bereich Pop und Jazz.

veröffentlicht am 19.09.2007 um 00:00 Uhr

Autor:

Dietlind Beinßen

Ein paar Takte des von Meier angeführten Bläserkreises der Schaumburg-Lippischen Landeskirche genügten, um triste Gedanken wegzuschieben, denn dafür lieferten die Arrangements gute Vorlagen. Und auch den Interpreten schien der Ausflug in dieses Musikgefilde sichtbar zu gefallen. Das Ensemble begann schwungvoll mit "He's Real" von Manuel Kolb, verweilte mehrere Vorträge lang bei Enrique Crespo und Traugott Fünfgeld, streifte Ingo Luis, Chris Woods, und W.C. Handy und landete schließlich bei Werner Petersens effektvollem "Gib uns Frieden". Nicht nur die Bandbreite des Teams, sondern auch das stete Bemühen um facettenreichen Klang erregte die Gemüter der Zuhörer positiv. Fingerschnippen und lautere rhythmische Fußstöße machten sich in Anbetracht des Austragungsortes zwar nicht breit, doch der Beifall sprach für sich. Der Zweite im Bunde, Meiers neu gegründeter - und von ihm am Klavier begleiteter - Kammerchor "Jazz, Pop& Swing", kurz "JPS", eröffnete sein Programm mit dem fröhlichen "Je Louerai l'Eternel" von Nils Kjellström, um sich anschließend Burkhard Kinzlers zündendem "Wunderbarem König" zu widmen. Aber bereits hier hätten die stimmlich engagierten Vokalisten ruhig ein bisschen Bewegung und heiterere Mienen ins Spiel bringen dürfen. Nichts desto trotz setzten die Mitstreiterinnen und deren (wenige) Sanges-Kollegen Traugott Fünfgelds koloritreiche "Kyrie -Agnus Dei" genauso locker in Szene wie unter anderem Matthias Beckers bekanntes "Halleluja", Thomas Gabriels "Der Herr ist mein Hirte" und Thorsten Hampels "Ob ich sitze oder stehe". Einen hörenswerten Fond bereitete "JPS" zudem Dietmar Fischenichs für Frauen verfasstem "Mag Wärme wohnen" sowie dem schlichten A-cappella-Stück "Du bist der Weg" von Johannes Nitsch und besonders dem vielstimmigen "Hevenu Shalom" des Michael Schütz. Das Publikum belohnte all diese musikalischen Smarties selbstverständlich mit gebührendem Applaus.



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