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Elmar, Fiete und Käthe sind die Schönsten

Charmante Teckel auf dem Laufsteg

Hastenbeck. Von ihrer schönsten Seite zeigten sich bei der Hamelner Zuchtschau von nah und fern angereiste Teckel, Langhaar und Rauhaar, junge Teckel und Senioren. Natürlich gehörte an das andere Ende der Leine auch ein entsprechendes Herrchen oder Frauchen, das mit dem nötigen Ernst und manchmal auch mit etwas Nachdruck den als eigenwillig bekannten Vierbeiner in die Spur brachte.

veröffentlicht am 18.06.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:46 Uhr

Bei diesem Zusammenspiel spricht man von einem guten Gespann, berichtet Erika Westram. Die meisten Kurzbeiner waren mit ihrem Herrchen da. Nur der selbstbewusste Fiete vom Forsthaus Schwöbber gab sich mit nur einem Herrchen nicht zufrieden, er spannte standesgemäß mehr Personal ein und ging die Sache mit der Führigkeit doch lieber mit seinem befreundeten Nachbarn, Andreas Heidenreich, an, der konsequent und erfolgreich den Hund führte und allen noch so liebreizenden Augenaufschlägen trotzte. Typisch Teckel eben. Alle lieben ihn so und sind stolz auf den Teckel, was der auch weiß und nutzt, so Westram.

Wie bei einem Casting üblich, wurden alle Dackel vom Richter Klaus Hornig vermessen und gewogen. Der Brustumfang und das Gewicht müssen den Vorgaben entsprechen, sonst dürfen sie nicht in die Wertung. Nach der Zahnkontrolle und dem Rutenstatus ging es in den Ring.

Die Behaarung, das Gangwerk und die anatomische Beschaffenheit wurden bei allen Teilnehmern kritisch beäugt. Auch die Präsentation im Stand gab den Ausschlag, ob der Hund die Wertung „gut“, „sehr gut“ oder sogar „vorzüglich“ bekam. Klaus Hornig kommentierte mit viel Fachwissen die einzelnen Entscheidungen. Am Ende wiesen drei Urkunden das Prädikat „Vorzüglich“ aus: „Elmar vom Krögsberg“, zwei Jahre alter Rauhaarteckel, geführt von Martina Schönemann, „Fiete vom Forsthaus Schwöbber“, knapp zwei Jahre alter Rauhaarteckel, geführt von Andreas Heidenreich, und „Käthe vom Königsgrund“, geführt von Alexandra Besser aus Hannover. Käthes Schwester Konni erhielt das Prädikat „sehr gut“. Drei Veteranen, der älteste Rüde, Heidjer vom Lerchenhain, 16 Jahre alt, erhielt den 1. Platz der Veteranenklasse, gefolgt von „Heide vom Lerchenhain“, 12 Jahre alt. Beide geführt von Frau Hölterhoff. Kein Hund wurde disqualifiziert. Der Formwert „gut“ wurde mehrfach vergeben.

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde, den Eintrag in die Ahnentafel und einen Überraschungs-Leinenbeutel des DTK, die Hundebesitzer mit dem Prädikat „Vorzüglich“ konnten sich an einer schönen Teckelplakette erfreuen, die an den Erfolg erinnern.

Die Zuchtschau fand wie jedes Jahr auf dem Reiterhof von Familie Vogeley in Hastenbeck statt. Eröffnet wurde die Schau standesgemäß mit Jagdhornklängen von der Bläsergruppe Hessisch Oldendorf unter Leitung von Dr. Arne Bosse, was zum Teckel, der auch ein bewährter Jagdhund ist, gut passt. Die Schau wurde von Manfred Westram schwungvoll moderiert. Mit Kuchen und Kaffee wurden die Gäste versorgt. Der Verein dankte allen Helfern und freut sich über ein neues Mitglied, das sich während der Schau angemeldet hat. Auch dafür ein großes Dankeschön. Ansprechpartnerin bei Interesse am Verein ist Erika Westram unter 05154/2626, sie berät auch gern über Teckel.

Die Bläsergruppe Hessisch Oldendorf unter der Leitung von Arne Bosse ließ die Jagdhörner erklingen bei der Teckelschau in Hastenbeck.pr



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