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Zu: „Schlussstrich unter Bartels’ Dienstunfall“, vom 1. Oktober

Charakterlos und dreist

Laut Wikipedia ist ein Unfall ein plötzliches, zeitlich und örtlich bestimmbares Ereignis! Ein Burnout ist dagegen eine schleichende Beeinträchtigung, die vor allem durch Stress, Mobbing und Überforderung hervorgerufen werden kann.

veröffentlicht am 14.10.2020 um 22:47 Uhr

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Herrn Bartels wurde bei seinem gesundheitlich bedingten Rücktritt ein Burnout bescheinigt. Sein Antrag, dies nun nachträglich als Dienstunfall auslegen zu lassen, um noch mal richtig abkassieren zu können, war und ist unverfroren, charakterlos und dreist!

Wer geglaubt hatte, dass derartige Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten sei, wird in Hameln-Pyrmont eines Besseren belehrt. So stimmt der Kreistag dem Antrag von Herrn Bartels zu und stuft dessen Burnout nachträglich als Unfall ein und verhilft somit unserem Ex-Landrat zu einem zusätzlichen Geldgeschenk zulasten von uns Steuerzahlern. Ich stufe das Abstimmungsergebnis unserer Kreistagspolitiker als Mauschelei und Vetternwirtschaft ein und verstehe immer mehr die landläufige Meinung, dass „Politik ein schmutziges Geschäft“ ist. Der „Schlussstrich“ wird nicht nur in der Hameln-Pyrmonter Verwaltung, sondern deutschlandweit für einen drastischen Anstieg derartiger „Unfälle“ zu Lasten der Steuerzahler führen.



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