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Zustimmung für SPD-Chef Kurt Beck / Vorschlag zum Selbstbestimmungsrecht von Patienten

"Chance für seniorengerechte Wohnungen"

Rinteln (crs). Vor einerÜberbewertung der Aktivitäten der Bürgerinitiative gegen die Bebauung des Steinangers warnt Irene Waltemathe aus Deckbergen. Ihre Befürchtung: "Viele Leute unterschreiben da nur aus Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Trägheit, wenn die Listen beim Bäcker herumliegen." Sie selber sei eine ausdrückliche Befürworterin der Steinanger-Pläne: Als "große Chance zum seniorengerechten Wohnen mitten in der Stadt" beurteilt sie dieBebauung. "Wenn ich mal alt bin, würde ich gerne nach Rinteln ziehen", sagt die 83-Jährige, "aber noch bin ich zu jung dafür..."

veröffentlicht am 10.01.2007 um 00:00 Uhr

Einen Vorschlag zum Selbstbestimmungsrecht von Patienten macht Renate Klingenberg aus Rinteln. "Es gibt sehr viele alte Leute, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden, und dann beginnt oft eine schwere Leidenszeit mit Wundliegen und Zwangsernährung", sagt sie. Auch vor dem Hintergrund ähnlicher Erfahrungen in der eigenen Familie wünscht sie sich ein sichtbares Zeichen, mit dem alte Menschen signalisieren können, dass sie in einem solchen Fall nicht wiederbelebt werden wollen. "Das kann zum Beispiel eine Kette am Hals sein, es müsste nur allgemein bekannt sein", schildert Renate Klingenberg ihre Idee. Zur Diskussion um die "Waschen, rasieren und Haare schneiden"-Empfehlungen des SPD-Chefs Kurt Beck für den Arbeitslosen Henrico Frank meldet sich Wilhelm Wessel aus Kohlenstädt zu Wort. "Wer Körpergeruch hat, muss sich auch waschen", stimmt er mit den viel kritisierten Äußerungen Kurt Becks überein. Er meint: "Wer eine Stelle bekommen kann, muss arbeiten, das ist nun mal so."



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