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Celler OB wirbt für Metropolregion

Stadthagen (jl). "Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen" - davon werden die meisten Zeitgenossen noch nichts gehört haben. Damit sich das ändert, ist der Celler Oberbürgermeister Martin Biermann als Vorsitzender viel auf Achse. Gestern hat Biermann Aufklärung und Werbung in oben genannter Angelegenheit beim Stadthäger Wirtschaftsgespräch vor rund 120 Zuhörern betrieben.

veröffentlicht am 10.02.2007 um 00:00 Uhr

Die Bildung der Region, zu der auch die Stadt Stadthagen gehört, ist nach Biermanns Worten nichts anderes als der Versuch, auf dem internationalen Parkett Ansehen, Investitionen und Touristen anzuziehen. Elf solcher Gebilde gibt es in Deutschland. Die Region sei noch nicht handlungsfähig, sondern in der Aufbauphase, unterstrich Biermann. Klar ist aber für den Werber aus Celle, dass das Gebilde enorme Stärken hat, die es auf dem Parkett des internationalen Wettbewerbes ins Feld führen könne. "Wir sind ein Wissenschaftsraum, wie es ihn sonst kaum in Europa gibt", nannte er mit Verweis auf die Universitäten Göttingen, Clausthal-Zellerfeld und Braunschweig sowie der dortigen Forschungseinrichtungen ein wichtiges Pfund zum Wuchern. Hier seien die größten Denkschmieden - und nicht in Stuttgart oder München. Außerdem sei die Region ein Zentrum der Automobilindustrie und brauche sich kulturell partout nicht vor dem süddeutschen Raum zu verstecken. Nur dies sei international noch zu wenig bekannt, weil die Region nach dem Zweiten Weltkrieg in eine Randlage geraten sei und erst jetzt wieder in der Mitte Europas liege. Für Biermann ist ganz klar, wo der Hase derzeit noch im Pfeffer liegt: "Was wir an Defiziten haben, ist ein Marketing-Problem. Wir wollen an die Spitze." Auf diesem Weg wünscht der Werber sich vor allem mehr Unterstützung von der Wirtschaft. Firmen wie BASF und Siemens würden beispielsweise mit ihren Regionen international Werbung betreiben.



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