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Christdemokraten und Elternvertreter kritisieren Umfrage zu den Betreuungszeiten in den Kindergärten

CDU-Ratsherr Liewald befürchtet Schmu im Rathaus

Lauenau (bab). Die CDU bezweifelt, dass die Umfrage der Verwaltung zur Verlängerung der Betreuungszeiten am Vormittag in den Kindergärten nach der richtigen Methode erfolgt ist. Beim CDU-Bürgerforum in Lauenau wurde deutlich, dass die Christdemokraten erwartet hätten, dass auch Eltern von künftigen Kindergartengenerationen angesprochen worden wären. Zudem sei es ungünstig gewesen, auf dem Fragebogen verbindliche Anmeldungen zu fordern.

veröffentlicht am 02.06.2007 um 00:00 Uhr

"Das hat mich abgeschreckt", meinte Nicole Bruns, stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbands Lauenau. "Die Umfrage hätte allgemein seien müssen." Der Lauenauer Vorsitzende Burkhard Liewald glaubt sogar an Schmu. "Ich habe das Gefühl, die Umfrage wurde so gesteuert, dass möglichst wenige antworten", sagte er beim Bürgerforum, "unter diesen Voraussetzungen, werden viele den Zettel nicht zurückschicken." Als Elternvertreter des Kindergartens Zwergenwiese habe er bei der letzten Elternversammlung nach dem Bedarf gefragt. Alle Eltern, die bisher ihre Kinder untergebracht haben, hätten sich mit den vorhandenen Öffnungszeiten arrangiert. "Die Umfrage ergibt nur Sinn, wenn Eltern gefragt werden, die später noch Kinder im Kindergarten haben werden", argumetierte Liewald. Auch bei der Bedarfserhebung für die Betreuung der unter Dreijährigen meldet die CDU Zweifel an. Im entsprechenden Ausschuss hatten sich Politik und Verwaltung darauf geeinigt, dass für zusätzliche Krippenplätze in den jeweiligen Kindergärten eine Gruppe von mindestens acht Kindern gebildet werden soll. Dies ist laut Verwaltung nur in Apelern der Fall gewesen.



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