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Schaumburger schildern Staatssekretär Dr. Peter Uhlig den Bedarf - der sagt: "Keine Neugründung vor 1. August 2009"

CDU-Politiker sprechen mit Ministeriumüber neue IGS

Landkreis (rd). Das Thema Gesamtschulen hat eine Delegation von Schaumburger CDU-Politikern auf den Plan gerufen. Die Landtagsabgeordneten Karsten Heineking und Otto Deppmeyer, Joachim Runkel vom CDU-Landesvorstand, Burkhard Balz vom CDU-Bezirksvorstand sowie Gunter Feuerbach als Fraktionsvorsitzender im Kreistag und Schulexpertin Dagmar König haben mit dem Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Dr. Peter Uhlig, und Ministerialrat Peter Bräth über aktuelle und künftige Möglichkeiten gesprochen, in Schaumburg neue Gesamtschulen gründen zu können.

veröffentlicht am 15.05.2008 um 00:00 Uhr

Schaumburger CDU-Politiker im Gespräch mit dem Staatssekretär.

Feuerbach stellte die Bewerbersituation und den Andrang auf die bisher einzige IGS in Stadthagen vor. Es laufe zurzeit eine vom Landkreis initiierte Umfrage bei Eltern von Grundschülern. "Der Bedarf ist jedoch auch durch die Anmeldezahlen der letzten fünf Jahre bereits jetzt eindeutig nachgewiesen", legte Feuerbach dar. Staatssekretär Dr. Uhlig erläuterte, dass der Gesetzentwurf ins Mai-Plenum eingebracht worden sei. Nach realistischer Einschätzung werde das Gesetz wohl zum 1. August in Kraft treten. Danach könne durch die Landesschulbehörde eine Planungsgruppe eingesetzt und ein ordnungsgemäßes Aufnahmeverfahren in die Wege geleitet werden. Bis zum Abschluss des Gründungsverfahrens einer neuen Schule dauere es in der Regel über ein Jahr. Planungsgruppen müssten ein inhaltliches Konzept erstellen, gleichzeitig könne die Ausschreibung von Schulleiter- und Lehrer-Stellen laufen. Dies alles brauche eben seine Zeit, das wisse auch die Opposition. Das bedeute in der Realität "leider keine Neugründung vor dem 1. August 2009". Gleichwohl sei es aber möglich, so die Vertreter des Ministeriums, bestehende Gesamtschulen, die bisher zum Beispiel nur vierzügig seien, zu erweitern auf bis zu acht Züge. Dafür gebe es, so Bräth, keine besonderen Prüfverfahren - und die Genehmigungsvoraussetzungen lägen nach den Darstellungen Feuerbachs und der Schaumburger CDU offensichtlich vor.



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