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CDU-Frauen besuchen Frauenknast

Landkreis (mw). Eine Gruppe der Frauen-Union Schaumburg hat die Justizvollzugsanstalt in Vechta besucht. Vor Ort haben die Schaumburgerinnen sichüber den Strafvollzug bei Frauen informiert. In einer Pressemitteilung informieren die CDU-Frauen über die dabei gewonnenen Erkenntnisse.

veröffentlicht am 26.04.2007 um 00:00 Uhr

In der Abteilung der Freigängerinnen erfuhren sie etwa, dass die Inhaftierten von deren außerhalb des Gefängnisses erarbeitetem Lohn rund 400 Euro pro Monat an "Haftkosten" bezahlen. Die Begleichung von Schulden, Unterhaltszahlungen sowie die Rücklagenbildung für die Zeit nach der Entlassung seien weitere Verwendungen des verdienten Geldes. Beim offenen Mutter-Kind-Vollzug wurden die CDU-Frauen unter anderem darüber informiert, dass die Kinder maximal bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres bei ihren Müttern in der Anstalt leben dürfen. Danach kämen sie zu einer Pflegefamilie oder in ein Heim. Im geschlossenen Vollzug war etwa zu erfahren, dass Ausbildungswerkstätten oder eine schulische Einrichtung nicht realisierbar seien, da es weitaus weniger weibliche als männliche Inhaftierte gebe. Waltraut Bauer, Kreisvorsitzende der CDU-Frauen, und deren Stellvertreterin Gaby Schalkowski unterstrichen das große Interesse ihrer Organisation an dem Thema.



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