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Konstituierende Sitzung der neuen Ratsfraktion / Dürig und Wohlgemuth sind Stellvertreter / Profilschärfung

CDU-Fraktion bleibt solo - Wuttke wird wieder ihr Chef

Bückeburg (rc). Die neue CDU-Fraktion hat ihre Fraktionsspitze gewählt und sich in der gleichen Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, in der kommenden Legislaturperiode keine Koalitionsbindung einzugehen. "Nach der Wahlniederlage wollen wir unser Profil schärfen und die Wichtigkeit unserer Politik für Bückeburg deutlich herausarbeiten", sagte der alte und neue Fraktionsvorsitzende Christopher Wuttke gegenüber der Presse.

veröffentlicht am 05.10.2006 um 00:00 Uhr

Christopher Wuttke

Die CDU biete aber allen Gruppierungen im Rat eine partnerschaftliche Zusammenarbeit für ein besseres Bückeburg an. Ein "Multiparteienbündnis", wie es die SPD nach der Kommunalwahl 2001 gebildet hat, lehne die CDU "kategorisch" ab, selbst wenn es eine rechnersiche Chance auf eine Mehrheit bringen würde: "Mit so einem Konstrukt lässt sich keine erfolgreiche Kommunalpolitik gestalten." In offener Wahl besetzte die CDU zudem ihre Fraktionsspitze. Christopher Wuttke wurde als Fraktionsvorsitzender in seinem Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wählte die auf zwölf Köpfe geschrumpfte Fraktion Ekkehard Dürig und Axel Wohlgemuth, der gleichzeitig mit dem Amt des Pressesprechers betraut wurde. Dürig versehe schon seit vielen Jahren seine Aufgaben als Parteigeschäftsführer, Ratsherr und Wahlkampforganisator. Er werde sein neues Tätigkeitsfeld ebenso souverän meistern wie alle anderen Aufgaben zuvor, so Wuttke. Mit Wohlgemuth habe die CDU bewusst auf ein neues Gesicht gesetzt, das sichim vergangenen Wahlkampf stark eingesetzt und ein respektables Ergebnis erzielt habe. Mit dieser Entscheidung habe die CDU ein klares Zeichen gesetzt, dass die Ortsteile in ihrer künftigen Politik eine tragende Rolle spielen werden, begründete Wuttke. Zum Frkationsgeschäftsführer wurde Johannes Lange gewählt. Er gehöre seit drei Jahren zur erweiterten Fraktion und habe sich in dieser Zeit tief in die Aufgaben der Kommunalpolitik einarbeiten können. Dieses Potenzial gelte es zu konservieren, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thorwald Hey.

Ekkehard Dürig
  • Ekkehard Dürig
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