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Dagmar König: CDU für Erhalt der Prince Rupert School / Landkreis: Entscheidung erst nach den Sommerferien

CDU: Windräder nicht zwangsläufig in Westendorf

Rinteln (wm). Auch die CDU-Fraktion im Rintelner Rat ist für die Ausweisung eines Vorranggebietes für Windkraft, doch im Gegensatz zur SPD will die CDU-Fraktion vorher noch Experten anhören. CDU-Sprecherin Dagmar König: "Wir gehen nicht von vornherein davon aus, dass im gesamten Stadtgebiet nur eine Fläche dafür infrage kommt, nämlich die bei Westendorf."

veröffentlicht am 18.06.2008 um 00:00 Uhr

Dagmar König

In ihrer Klausurtagung am Montagnachmittag bekräftigte die Fraktion außerdem ihren Willen, das Angebot an Ganztagsplätzen in den Kindertagesstätten weiter aufzustocken. In den Kindergärten, so Dagmar König, gebe es zurzeit nur für rund 20 Prozent der angemeldeten Kinder die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung. Zunächst soll sich der Sozialausschuss mit dem Thema befassen. Verwunderung, so schilderte Dagmar König, hätten bei der CDU die unterschiedlichen Ergebnisse von Elternbefragungen zu einer IGS in Rinteln ausgelöst. So sollen bei einer Befragung des Landkreises 235 Eltern sich für eine IGS in Rinteln ausgesprochen haben. Bei einer Befragung, die der Stadtelternrat initiiert hatte, seien es 477Eltern gewesen. Wie Dagmar König erläuterte, habe der Schulausschuss des Landkreises sich gerade auf Obernkirchen, Helpsen und Rodenberg als mögliche Standorte für eine IGS verständigt. Unverständlich sei der CDU, wie und warum die Prince Rupert School in der Nordstadt als möglicher Standortfür eine IGS ins Gespräch gekommen sei, wie von der SPD gemeldet. Es mache aus Sicht der CDU aber keinen Sinn, eine vorhandene Schule durch eine andere verdrängen zu wollen. Die CDU werde sich für den Erhalt der Prince Rupert School in Rinteln einsetzen. Schuldezernentin und Erste Kreisrätin Eva Burdorf erläuterte gestern auf Anfrage am Telefon, die Diskussion um eine IGS in Rinteln werde sicher weitergehen und sei mit dem Beschluss des Schulausschusses am 3. Juni nicht abgeschlossen. Verkompliziert werde die Situation noch durch die Absicht der Landesregierung, neue integrierteGesamtschulen nicht mit vier, sondern nur mit mindestens fünf Klassen pro Jahrgang zu genehmigen. Das würde für den Landkreis Schaumburg bedeuten, er müsste teure Umbaumaßnahmen an den vorhandenen Schulzentren durchführen. Ob die Prince Rupert School in Rinteln bleibt oder nicht, sei offen, schilderte Eva Burdorf. Erst nach den Sommerferien sei hier eine definitive Entscheidung zu erwarten, ob und welche britischen Schulen noch erhalten bleiben.

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