weather-image
17°
Urwahl heute Abend in Hessisch Oldendorf / Rintelns Christdemokraten ohne eigenen Kandidaten

CDU: Vier Bewerber wollen in den Landtag

Rinteln (HW). Premiere in der Geschichte der heimischen Christdemokraten: Wenn sich heute Abend um 19.30 Uhr die CDU-Stadtverbände Rinteln, Hessisch Oldendorf und Hameln in der Hessisch Oldendorfer Stadthalle zur gemeinsamen Mitgliederversammlung treffen, wird für den Wahlkreis 38 erstmals ein Landtagskandidat in Urwahl nominiert.

veröffentlicht am 04.05.2007 um 00:00 Uhr

Mit dem CDU-Fraktions-chef im Kreistag Hameln-Pyrmont, Otto Deppmeyer (Hemeringen), dem Hamelner CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Michael Vietz sowie Heinz-Jürgen Schmieding (Aerzen) und Sebastian Hoffmann (Hessisch Oldendorf) bewerben sich vier Christdemokraten aus dem Bereich der Kreis-CDU Hameln-Pyrmont um eine Kandidatur für den niedersächsischen Landtag, der am 27. Januar 2008 neu gewählt wird. Allein der Stadtverband Rinteln bleibt ohne eigenen Kandidaten. Ob heute Abend weitere Bewerber hinzukommen, ist derzeit noch offen. "Bislang sind uns keine Kandidaturen angekündigt worden. Aber das kann sich während der Veranstaltung ändern. Schließlich hat bei einer Urwahl jedes Mitglied das Recht, einen Kandidaten vorzuschlagen", sagt Hans Peter Thul. Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont rechnet mit einem langen Prozedere, ehe der CDU-Kandidat für den Wahlkreis 38 feststehen wird, denn jedem Bewerber werden zunächst etwa zehn Minuten Zeit zur Verfügung gestellt, um sich den Mitgliedern vorzustellen, die Beweggründe seiner Kandidatur und die politischen Ziele zu nennen. Anschließend sollen sich die Mandats-Interessierten im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Fragen der Mitglieder stellen, die anschließend in geheimer Wahl über den Landtagskandidaten im Wahlkreis 38 entscheiden. Dass dieser bereits nach dem ersten Wahlgang feststeht, gilt als unwahrscheinlich, müsste der Bewerber doch 50 Prozent plus eine Stimme hinter sich einen. Deshalb wird aller Voraussicht nach eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen über die Landtags-Kandidatur entscheiden. Auf einen Bewerber festgelegt hat sich der CDU-Kreisvorstand Hameln-Pyrmont indes nicht. "Wir haben mit allen in Frage kommenden Personen ausführliche Gespräche geführt. Bei einer Urwahl verbietet es sich aber von der Sache her, sich im Vorfeld auf Kandidat A, B, C oder D festzulegen. Die anwesenden Mitglieder werden entscheiden, der Ausgang der Wahl ist völlig offen", erklärt Hans Peter Thul.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare