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Strecker wird Ehrenvorsitzender

CDU macht sich stark für den Casala-Park

Lauenau (bab). Der CDU-Ortsverband Lauenau hat die Marschrichtung bis zur nächsten Kommunalwahl vorgegeben. Mit der "Aktion 2011" will sich die Partei besser positionieren. Bei der Jahresversammlung wurde der CDU-Fraktionsvorsitzende im Lauenauer Rat, Karl-Heinz Strecker, zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

veröffentlicht am 13.02.2008 um 00:00 Uhr

Der neue Ehrenvorsitzende Karl-Heinz Strecker ist "gerührt" über

Vorsitzender Burkhard Liewald umriss bei der Jahresversammlung im "Landrasthof Gut Lübbersen" die derzeitige Situation des CDU-Ortsverbandes. Was ihm "schon länger unter den Nägeln brennt", sei, dass die CDU sich im "Marketingbereich neu aufstellen" müsse. Bei der letzten Kommunalwahl habe die CDU nur bescheidene Ergebnisse erzielt. An den Zweitstimmen bei der Landtagswahl könne man ablesen, dass es mehr Potenzial gibt. Deshalb müsse die Partei sich stärker profilieren und bis 2011 zu den nächsten Wahlen ihre Position stärken. 57 Mitglieder hat der Ortsverband derzeit. Die "Bürgerforen", die im vergangenen Jahr von ihm ausgerichtet wurden, sollen auch 2008 weitergeführt werden, kündigte Liewald an. Er bedankte sich bei seinen Parteifreunden, die im Wahlkampf stark mitgewirkt hätten. Für die Mitwirkung seit 37 Jahren wollte er das Engagement von Karl-Heinz Streckerbesonders hervorheben. Liewald ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. "Ich habe keinen Schlips um", reagierte Strecker völlig überrascht. Liewald würdigte Streckers Arbeit, der mehr als 20 Jahre Vorsitzender gewesen und seit 32 Jahren im Rat tätig sei. Karl-Heinz Bruns hatte im Archiv gekramt und etwas über Streckers Anfänge mitgebracht. Im Februar 1972 habe er mit einem Flugblatt zur Gründung eines Ortsverbandes der Jungen Union aufgerufen. Im damaligen Beat- und Jazzklub in Pohle ist dies schließlich geschehen. "Ich bin gerührt", sagte Streckerüber die Wertschätzung. Weniger gerührt zeigte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende in seinem Bericht zur aktuellen Politik im Flecken. Er kritisierte die "Haltung, die der SPD-Sprecher bei den Haushaltsberatungen an den Tag gelegt hat". Die Angriffe auf die CDU, diese mache eine rückwärtsgewandte Politik, sei völlig unangebracht. Strecker gab zu bedenken, dass der Flecken immer noch 2,5 Millionen Euro Schulden tilgen muss, für die jährlich 119 000 Euro Zinsen abgetragen würden. "Was? Ich dachte uns geht es so gut", wunderte sich ein Parteimitglied in einem Zwischenruf. Strecker kritisierte die SPD auch für ihre Haltung zur Namensgebung beim Gewerbepark. "Wir wollen, dass er Casala-Park heißt", forderte Strecker. Mit dem Namen Casala könnten weltweit Menschen etwas verbinden. "Da werden wir am Ball bleiben." Eine Teilnehmerin der Versammlung schlug vor, eine Unterschriftenaktion zu starten. Das wurde allgemein unterstützt. Als einen Erfolg sieht Strecker an, dass die CDU erreicht habe, das Bürgerhaus weiter für private Feiern zu öffnen. Auch, wenn lediglich hohe Jubiläen oder Geburtstage dort gefeiert werden dürften.



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