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CDU: Lokale Umweltpolitik Schwerpunkt

Landkreis (ssr). Die Schaumburger CDU will die Umweltpolitik in der Arbeit ihrer Fraktionen im Kreistag und in den Kommunen zu einem Schwerpuntkthema machen. Es geht um Stichwörter wie erdgasbetriebene Busse, Sanierung öffentlicher Gebäude zu Energiesparhäusern oder ökologische Aufwertung von Gewässern.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 12:21 Uhr

Die regionale Umsetzung der "Juister Thesen zum Umwelt- und Klimaschutz", auf die sich die CDU-Landtagsfraktion festgelegt hat, hat der Kreisvorstand der CDU-Schaumburg beschlossen. Grundlage war eine regionale Empfehlung, die der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Gunter Feuerbach, vorstellte. "Wir unterstützen die grundsätzliche Zielsetzung der "Juister Thesen", den menschlichen Beitrag zum derzeitigen Temperaturanstieg und zum Klimawandel zu reduzieren und - wenn möglich - auf zwei Grad Celsius zu begrenzen", erklärten Kreisvorsitzender Klaus-Dieter Drewes und Landtagsabgeordneter Joachim Runkel. Die Zielsetzung für das Schaumburger Land sei es, sich auf wichtige Bausteine zu konzentrieren, die eine Chance zu einer regionalen Umsetzung bieten. "Dabei sind wir uns bewusst, dass in der konkreten Umsetzung der Ziele durchaus lokale Kontroversen auslösen er Sprengstoff enthalten sein kann", sagte Feuerbach. Daher seien die Empfehlungen zwar keinesfalls in jeder kreisangehörigen Kommune in gleicher Weise umzusetzen, dennoch sei es eminent wichtig, die Empfehlungen in die politische Abwägung bei politischen Entscheidungen mit einzubeziehen. Die CDU in Schaumburg will in den kommenden fünf Jahren einen Beitrag leisten, die Gewässer in einen "ökologisch guten Zustand" zu versetzen, die Belastung der Gewässer gemeinsam mit Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie weiter zu senken, die Flächenversieglung auf ein unerlässliches Maß zu reduzieren, die Sanierung belasteter Böden einzuleiten und neue Nutzungen zu ermöglichen, zu einem weitgefächerten und ausgewogenen Energiemix beizutragen, in dem erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle eingeräumt wird, wo möglich, verstärkt den Einsatz von erdgasbetriebenen Bussen im ÖPNV zu fördern, die energetische Sanierung ausgewählter größerer Wohnanlagen vorzusehen und auchöffentliche Gebäude als "Energiespar-Passivhäuser" auszubauen.



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