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B 65: Soll Ampelschaltung für Staus sorgen?

CDU: "Hier spielt sich nichts ab mit Brücken"

Rodenberg/Bad Nenndorf (bab). Zum Ausbau der Bundesstraße 65 hat der Schaumburger CDU-Landtagsabgeordnete Joachim Runkel erneut Stellung genommen. Bei der Jahresversammlung des CDU-Ortsverbands Rodenberg betonte er, dass der Ausbau sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch wichtig sei. Rodenbergs CDU-Ratsherr Friedrich Hardekopf wandte sich jedoch gegen einen höhenungleichen Ausbau mit einer Brücke vor Rodenberg.

veröffentlicht am 11.06.2007 um 00:00 Uhr

Es sei eine zwingende Notwendigkeit für Schaumburg insgesamt, dass die Verkehrswege ausgebaut werden, warb Runkel für den B 65-Umbau: "Aus Sicht des Umweltschutzes muss man dafür sorgen, dass der Verkehr fließt, aus wirtschaftlicher Sicht auch." Denn es sei "durch Tatsachen belegt", dass fließender Verkehr weniger Emissionen verursacht als stauender. Die Ausbauvariante, die der Landkreis nun vorgelegt hat, halte er für die beste, da sie sowohl Lösungen für die Kreuzung am Krater als auch für die bei Drei Steine bringe. Das sei in den vorherigen Konzepten nicht gelungen. "Wir können die Kreuzungen nun als Einheit fassen." Die Schwierigkeit sei gewesen, dass Fördergelder nur für einen Ausbau, nicht für einen Neubau zugesagt werden. Die derzeitige Variante sei gerade noch als Ausbau zu werten, obwohl ein Teilstück neben der derzeitigen Trasse gebaut werden müsse. "Ich habe das mit dem Leiter des Straßenbauamtes Hameln besprochen. Der sagte, so kannman noch ein Auge zudrücken." Kein Auge zudrücken will Rodenbergs Ratsherr Hardekopf. "Hier spielt sich nichts ab mit Brücken oder so", verwies er auf die Pläne, die vor den Toren Rodenbergs ein rund sechs Meter hohes Brückenbauwerk vorsehen. Einige CDU-Mitglieder haben zudem den Eindruck, dass die Ampelschaltung bei Drei Steine momentanabsichtlich so eingestellt ist, dass sie Staus verursacht. "Das ist ein Schildbürgerstreich", sagte Ratsfrau Marina Gellermann. Sie habe am Donnerstagnachmittag von Nenndorf nach Rodenberg fahren wollen und in der Warteschlange hinter dem Nenndorfer Rathaus gestanden. Einige Parteimitglieder bestätigten die Einschätzung. CDU-Mitglied Siegfried Stein hält allerdings die neue Verkehrssituation für nachvollziehbar. Durch die Einführung der neuen Ampeln für Linksabbieger sei es "logisch, dass das länger dauert". Runkel machte außerdem den Ausweichverkehr von der Autobahn verantwortlich. Die Rodenberger sowie die Nenndorfer Verwaltung haben sich bereits an den Landkreis und an die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln gewandt. Nun soll geprüft werden, ob eine Veränderung der Schaltzeiten Abhilfe schaffen könnte.



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