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Drewes: Mitglieder aktivieren

CDU bestimmt ihren Kandidaten per Urwahl

Landkreis (ssr). Der CDU-Kandidat im Wahlkreis 34 (Schaumburg/Nienburg) für die Bundestagswahl 2009 soll von der Parteibasis erstmals per Urwahl bestimmt werden. Das haben die beiden Kreisvorstände der Union übereinstimmend beschlossen.

veröffentlicht am 17.07.2008 um 00:00 Uhr

Die Urwahl sei "eine charmante Gelegenheit, die Mitglieder einzubinden und zu aktivieren", begründete der Schaumburger CDU-Kreischef Klaus-Dieter Drewes den neuen Schritt gestern auf Anfrage. Zudem stelle das Verfahren "lebendige Demokratie" dar und rüste nicht zuletzt den gewählte Kandidaten mit dem bestmöglichen Rückhalt aus. Die Urwahl soll Anfang Oktober stattfinden. Mit der Neuerung hätten theoretisch alle insgesamt rund 2600 CDU-Mitglieder aus Schaumburg und Nienburg die Chance, bei der Kandidatenkür mitzuwirken. "Ich hoffe, dass wir eine Beteiligung von zwischen 400 und 600 Parteifreunden erreichen", konkretisierte Drewes gestern auf Anfrage. Dieses stelle "durchaus eine gewisse logistische Herausforderung dar", fuhr Drewes fort. Als Veranstaltungsort sei deshalb die Stadthäger Festhalle gewählt worden, die genügend Platzreserven biete. Doch nicht nur das: In Abstimmung mit den Nienburger Parteifreunden ist Drewes nach eigenen Angaben die Organisation der Urwahl anvertraut worden. Insofern ist die Auswahl des Veranstaltungsortes Stadthagen noch unter einem anderen Aspekt zu sehen. Denn anders als bei einer Delegiertenversammlung, bei der die mitgliederstärkere Schaumburger CDU (1400 Mitglieder, Nienburg: 1200 Mitglieder) eine berechenbare Stimmenmehrheit hätte, ist die Zusammensetzung einer Mitgliederversammlung offen nach dem Motto: wer kommt, der kommt. Stadthagen alsOrt der Urwahl bietet den meisten Schaumburger CDU-Mitgliedern kürzere Wege. "Zudem werden wir für eine Teilnahme in unseren Ortsverbänden ohnehin stark werben", bekräftigte Drewes. Denn die Schaumburger Union hat den Ehrgeiz, ihren Bewerber durchzusetzen. Bislang ist der Bückeburger Christopher Wuttke einziger Bewerber aus Schaumburg. In Nienburg haben Peter Rübenack und Eckhart Heine die Finger gehoben. Der Schaumburger CDU-Vorstand hat laut Drewes den Ortsverbänden für die Nominierung eventueller weiterer Bewerber eine Frist bis Ende August gesetzt.



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