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Erfolgreiche Zuchtschau der Hamelner Gruppe des Teckelklubs

Calle hatte den richtigen Hüftschwung

Hastenbeck. Drei Haarlängen, drei Größen, viele verschiedene Farben. Treuherzige Blicke mit kokettem Augenaufschlag, unwiderstehlicher Charme – dabei kann es sich nur um Teckel handeln. Bei der Zuchtschau der Teckelgruppe Hameln erlebten die Besucher, es war sogar ein Hundeführer aus Paderborn angereist, viele muntere Vertreter der Dackelsippe im wunderschönen Ambiente der Reithalle von Adelheid Vogeley in Hastenbeck. Die Jagdhornbläser aus Hessisch Oldendorf stimmten musikalisch auf diese besondere Veranstaltung ein.

veröffentlicht am 26.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 18:41 Uhr

Hastenbeck. Drei Haarlängen, drei Größen, viele verschiedene Farben. Treuherzige Blicke mit kokettem Augenaufschlag, unwiderstehlicher Charme – dabei kann es sich nur um Teckel handeln. Bei der Zuchtschau der Teckelgruppe Hameln erlebten die Besucher, es war sogar ein Hundeführer aus Paderborn angereist, viele muntere Vertreter der Dackelsippe im wunderschönen Ambiente der Reithalle von Adelheid Vogeley in Hastenbeck. Die Jagdhornbläser aus Hessisch Oldendorf stimmten musikalisch auf diese besondere Veranstaltung ein. Jeder Hundehalter, der seinen Teckel führte, erhielt vom Verein eine DTK-Tasche mit leckerem Inhalt als Präsent.

Gut gepflegt, mit Maßband und Waage geprüft und kein Gramm zu viel. 9 Kilo Körpergewicht, mehr sollte ein Standardteckel nicht auf die Waage bringen. Als Zuschauer weiß man nicht, welchen Hund man zum Schönsten küren soll. Aber es gibt einen kompetenten Richter des DTK, Klaus Hornig, der die Erscheinung und die Anatomie nach Standards beurteilt. Da ist beim Rauhaarteckel vielleicht der Schopf zu lockig, der Bart zu wuschelig, was natürlich dem Liebhaber gefällt, nur leider nicht hundertprozentig dem Standard entspricht. Optimale Winkelung der Hinterhand, eine feste Schulter und ein flottes Gangwerk überzeugten dann aber wieder.

Neu ist der Wesenstest. Auch diesen Test bestanden alle Teckel mit Bravour. 14 Teckel hatten sich der Konkurrenz gestellt, mit sehr gutem Erfolg. Durchgefallen ist kein Teckel, nur eine einjährige Hündin blieb ohne Bewertung, da bedingt durch den Zahnwechsel ein Zahn fehlte. Sechs Teckel erzielten die bestmögliche Formbewertung „vorzüglich“, ebenfalls sechs „sehr gut“ eine noch sehr junge Dame „vielversprechend“. Am Ende der Bewertung durften noch einmal die besten V-Hunde der Gruppe Hameln in den Ring – Kurzhaarhündin Idalies von Lahwiesen von Frau Grabarsch trat gegen den Rauhaarrüden Calle vom Pöppel’s Hof von Frau Babst an. Dabei kam es auf das perfekte Präsentieren an. Calle wusste, worauf es ankam – Hüftschwung an der richtigen Stelle – , cool bleiben – und er wurde Gruppensieger. Sein Frauchen nahm strahlend den Wanderpokal von Dr. Scholz in Empfang. Der Nachweis der Abstammung wird in einer Ahnentafel belegt.



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