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Fischbecks Ortsverein besteht seit 65 Jahren / Ursprung im sozialdemokratischen Wahlverein, der 1919 von 112 Bürgern gegründet wurde

Butte appelliert an Sozialdemokraten, auf Bürger zuzugehen

Fischbeck (gro). Glückwünsche zum 65. Jahrestag der Wiedergründung des SPD- Ortsvereins Fischbeck sprach Landrat Rüdiger Butte auf dessen Jubiläumsfeier aus. Auch in der Politik werde die ehrenamtliche Arbeit ausgeführt und das sei gut so, denn „wenn das nicht funktionieren würde, wäre es um uns schlecht bestellt“, sagte Butte. Zunehmend sei festzustellen, dass sich viele im Kreis mit der Region und den Menschen identifizierten und „da sind wir auf einem guten Weg“.

veröffentlicht am 12.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:21 Uhr

Rosemarie Kreiensen (v. li. ) gratulierte Dirk Adomat im Beisein von Jubilar Günter Helweg und Gabriele Löserkrug-Möller.  Foto:

Fischbeck (gro). Glückwünsche zum 65. Jahrestag der Wiedergründung des SPD- Ortsvereins Fischbeck sprach Landrat Rüdiger Butte auf dessen Jubiläumsfeier aus. Auch in der Politik werde die ehrenamtliche Arbeit ausgeführt und das sei gut so, denn „wenn das nicht funktionieren würde, wäre es um uns schlecht bestellt“, sagte Butte. Zunehmend sei festzustellen, dass sich viele im Kreis mit der Region und den Menschen identifizierten und „da sind wir auf einem guten Weg“. Die Politiker seien aber trotzdem aufgefordert, noch mehr auf die Bürger zuzugehen. Viele hätten sich von der Politik abgewandt, weil kritische Themen nicht genug behandelt würden.

„Die Hauptaufgabe von uns, Landrat und Bürgermeistern, ist es, das Ohr an der Wand zu haben, um zu hören, was wollen die Menschen und was haben sie uns zu sagen.“ Das geschehe zwar schon, aber noch nicht genug. Das Mitglied des Bundestages der SPD-Fraktion, Gabriele Lösekrug-Möller, gratulierte ebenfalls dem Jubilar und wünschte ihm weiterhin viel bürgerschaftliches Engagement für die Menschen in Fischbeck und allgemein allen Bürgern Frieden und ein Leben im Einvernehmen miteinander. Einen Schwerpunkt dabei sieht Lösekrug-Möller in der Lebenssituation der Kinder und das nicht nur in Deutschland. Hier müsse unbedingt etwas getan werden. Bürgermeister Harald Krüger sprach in seiner Glückwunschrede die kommende Kommunalwahl an, für die er sich eine große Beteiligung wünschte. „Wenn nur jeder Zweite zur Wahl geht und dann beispielweise eine Partei 40 Prozent bekommt, dann wird sich manch einer mit Recht fragen: Wo haben die eigentlich ihre Legetimität für das Amt her?“ Den Mitgliedern der Fischbecker SPD dankte er für ihre bisherige gute Arbeit und forderte Sie auf: „Mischen sie sich weiter ein.“

In einem geschichtlichen Rückblick wurde daran erinnert, dass die SPD Fischbeck eigentlich schon viel länger existiere, denn sie wurde 1919 von 112 Bürgern in Fischbeck als sozialdemokratischer Wahlverein Fischbeck ins Leben gerufen. Alle heutigen Mitglieder sind stolz auf ihre Partei und insbesondere den Ortsverein, der seine Grundüberzeugung nach ihrer Meinung in die Tat umsetzt und damit zu mehr Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität in der Gesellschaft beiträgt.

Im Rahmen des Festaktes, der mit einem Imbiss beendet wurde, ehrten Gabriele Lösekrug-Möller und die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Fischbeck, Rosemarie Kreiensen, das Mitglied Dirk Adomat für zehn und Günter Helweg für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD.



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