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Aquarienfreunde Bückeburg: Tier- und Pflanzentauschbörse in Bad Eilsen

Buntes Fisch, sattgrüne Farne: Fast wie ein Ausflug in die Südsee

Bückeburg / Eilsen (mig). Urlaubsfeeling pur: von Sturm und Winterwetter erholen konnten sich jetzt die Besucher der Tier- und Pflanzentauschbörse der Aquarienfreunde Bückeburg. Im Restaurant "Nautilus" in Bad Eilsen vermittelten exotische Fische und Farne Südseeatmosphäre.

veröffentlicht am 29.01.2007 um 00:00 Uhr

Schon das riesige Meerwasseraquarium im Eingangsbereich der Gaststätte lässt den Besucher in blaue Wasserwelten eintauchen - fast hat man den Eindruck eines riesigen Korallenriffs. Im Ausstellungsraum selbst sind die Becken zwar kleiner, trotzdem haben alle zehn Aussteller reich ausgestattete Aquarien mitgebracht. "Wir dürfen die Fische nicht in Beuteln verkaufen, das wird sogar manchmal von einem Tierarzt überprüft," erläutert der Geschäftsführer des Bückeburger Vereins, Gerhard Heitschmidt diese Ausstellungspraxis. Der Vorteil: die Besucher können sich so für das eigene Aquarium Anregungen holen. "Man bekommt hier schon mal einen Eindruck, wie man das selbst machen könnte," meint ein älterer Gast, der sich über einen Glaskasten beugt. Besonders interessiert sich der Besucher für die Flußkrebse von Anbieter Stephan Schock. Schock ist zusammen mit seinem Sohn Marvin auf die Messe gekommen, um zu tauschen und zu kaufen - besonders gefragt sind seine Sumatrabarben und Feuermaulbrüter derzeit allerdings nicht. "Die werden eher von Liebhabern gekauft und nicht von der Masse," tröstet sich der Eisbergener. Sein Standnachbar Reiner Sampmann aus Rinteln weiß genau, welche Flossenträger derzeit besonders beliebt sind. "Der Blaue Delfin ist ein absoluter Frauenfisch, niedlich und friedfertig." Anfängern empfiehlt er den besonders pflegeleichten Guppi. Oft verkauft wird aber auch der bunte "Kinderfisch" nicht mehr - viele Einsteiger hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. Als der Verein 1972 durch Horst Neufahrt gegründet wurde, kamen noch 70 Mitglieder zu den Treffen, inzwischen sind es nur noch 15. "Die Jugendlichen sitzen heute lieber vorm Computer, als sich an einen Verein zu binden," klagt Geschäftsführer Gerhard Heitschmidt. Zwar kommen immer noch etliche Kinder zu den Tauschbörsen - später aber bleiben sie weg. Mit ein Grund dafür: oft verlieren Anfänger die Lust, weil die von ihnen gekauften Fische rasch sterben. "Viele Eltern kaufen zu kleine Aquarien, dadurch kippt das Wasser darin schnell um," weiß Günther Insinger. Er empfiehlt deshalb große 100-Liter-Becken auch für Anfänger. Fazit der Börse: auch wenn diesmal nicht so viele Besucher wie in den Vorjahren gekommen sind, konnten rund 50 Transaktionen abgeschlossen werden. Gerhard Heitschmidt: "Dafür dass das Wetter schlecht war, sind wir eigentlich zufrieden." Die nächsten Termine: 25. Februar Zierfischbörse in Rinteln, 25. März. VDA-Bezirkstag, 1. April Zierfischbörse, beides in Obernkirchen.



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